Gemeinsam gegen Herzschwäche

Foto: Weber Shandwick

Wie können wir möglichst viele Menschen mit möglichen Herzinsuffizienz-Symptomen rechtzeitig zum Arztbesuch bewegen? Diese Frage wollen die Deutsche Herzstiftung und Weber Shandwick gemeinsam mit der Holzhausenschule beantworten. Denn seit Beginn der Pandemie haben viele Betroffene ihre Arztbesuche auf unbestimmte Zeit vertagt. Die Lösung: Ein ganz simpler Selbsttest: Dafür braucht es nur eine Treppe. Denn Atemnot beim Treppensteigen könnte bereits ein mögliches Symptom für Herzschwäche sein. Und genau da setzen die #Herzensbotschaften an: Ein erster Selbsttest in Form eines emotionalen Appells von Enkeln an Großeltern. Auf Treppen in ganz Deutschland. Die Klasse 4c der Holzhausenschule in Frankfurt am Main macht hier den Anfang.

Auf den Treppenstufen teilen die Kinder ihren Großeltern mit, was sie am liebsten mit ihnen unternehmen. Um sich dann am Ende der Treppe mit einer Bitte an ihre Großeltern zu wenden: Wer jetzt an Atemnot leidet, sollte die Symptome ernst nehmen und sein Herz beim Arzt untersuchen lassen. „Wer die Anzeichen einer Herzschwäche frühzeitig erkennt und sich rasch untersuchen lässt, kann die Krankheit bremsen und hat mehr vom Leben und damit beispielsweise auch mehr von seinen Enkeln," erklärt Martin Vestweber, Geschäftsführer der Deutschen Herzstiftung.

Deshalb sollen die #Herzensbotschaften neben dem Treppentest auch rechtzeitig zum Arztbesuch motivieren: „Wenn ich es nicht für mich tue, dann mache ich's vielleicht für meine Enkel. Weil sich Großeltern und Enkel gegenseitig in ihren Herzen tragen. Das sollte neben dem wirklich einfach durchführbaren Treppentest Motivation genug sein, bei Atemnot den Arztbesuch nicht länger auf die lange Bank zu schieben," motiviert Vestweber.


„Herzgesundheit geht uns alle an", so James Nester, Executive Creative Director bei Weber Shandwick, „deshalb möchten wir gemeinsam mit der Deutschen Herzstiftung das Thema mehr ins Bewusstsein der Menschen rücken. Leider können Großeltern und Enkel in der aktuellen Pandemie nicht unbeschwert ihren Lieblingsbeschäftigungen nachgehen. Der Brief auf der Treppe soll alle Großeltern daran erinnern, wie wichtig sie für ihre Enkelkinder sind und dass sie noch lange gesund bleiben sollen. Es ist eine einfache, clevere Nutzung von Outdoor-Medien und ein emotionaler Aufruf, der genau zur richtigen Zeit kommt."


Die Treppen wurden von der Klasse 4c der Holzhausenschule unter Leitung von Klassenlehrerin Julia Zillien gestaltet und können am Fernbahnhof und am Hauptbahnhof Frankfurt bewundert werden. Weitere von Schulen gestaltete Treppen mit #Herzensbotschaften sollen in naher Zukunft folgen.
Der Text der #Herzensbotschaften am Fernbahnhof Frankfurt am Main
Liebe Omi, lieber Opi,
am aller, allerliebsten gehen wir mit euch in den Zoo,
kochen und lachen zusammen,
spielen gemeinsam Fußball,
pflücken Feigen,
gehen im Wald spazieren,
oder fahren Schwebebahn mit euch.
Damit wir weiter ganz viel Spaß haben,
lasst bitte euer Herz untersuchen,
wenn ihr hier beim Treppensteigen
schnell aus der Puste kommt.
Alles Liebe
Eure Klasse 4c der Holzhausenschule

Foto: Weber Shandwick; PM 3-21-2021

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