Amazon-Studie 2020: Kann Pharma vom größten Online-Shop der Welt profitieren?

Foto: Titel der Studie

Amazon hat von der Corona-Krise profitiert. Wie der Spiegel berichtete (Amazon profitiert stark in der Coronakrise, 31.7.2020), sei der Umsatz im zweiten Quartal verglichen mit dem Vorjahreswert um 40% auf 88,9 Mrd. US-Dollar in die Höhe geschossen. Die Marketingagentur Dr. Kaske stellt in der Amazon Studie 2020* die Fragen, wie Pharmahersteller von Amazon als Gewinner der Krise profitieren können, wodurch die Performance von Pharma-Produkten im Shop optimiert werden kann und welche Werbemöglichkeiten erfolgsversprechend sind?

Die Marketingberatung beschreibt in der Studie (kostenlos herunterladen: https://drkaske.de/studien/), dass das Sterillium Hände-Desinfektionsmittel zu Coronazeiten wochenlang den Platz 1 in den Kategorien Drogerie & Körperpflege, Profi-Medizinbedarf und Erste-Hilfe-Antiseptika & Desinfektionsmittel einnahm. Beobachtet wurde, dass die Nachfrage nach Mundschutz und Desinfektionsmitteln zu Beginn der Pandemie zu Wucherpreisen führte, z.B. kosteten zwei FFP2-Masken 149,90 Euro. Amazon reagierte und entfernte überteuerte Angebote.

In der Studie wird auch aufgezeigt, dass die Empfehlungen funktionieren. Wer Sterillium erwarb, kaufte später weitere Produkte: Sargotan 2in1 Desinfektionstücher, Baktolin pure, Medizid Rapid, Wellsamask Premium und Tector Atemschutzmaske.


Die Studie erwartet, dass derzeit auf den US-amerikanischen Markt beschränkte Angebote wie PillPack, Amazon Care, Alexa mit automatischer Erinnerungs- und Bestellfunktion für Medikamente mit Rezept sowie Alexa Skills für Healthcare schon bald auch in Deutschland nutzbar sein werden. Bereits jetzt habe sich Amazon als Suchmaschine für Produkte etabliert. Die Agentur zeigt auf, wie Unternehmen mit Amazon SEO, Ads, Amazon A+, Bewertungen und Suche Werbeaktionen durchführen können.

Quelle: Dr. Kaske, Amazon Studie 2020; Foto: Titel der Studie; PM 9-9-2020

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