MARVECS läutet das Zeitalter 3.0 ein

Marvecs hat seine Adherence-Programme weiterentwickelt. So sollen
Patienten, die vor allem an einer chronischen Krankheit leiden, besser
und vor allem kostengünstiger betreut werden können. Z. B. werden
Patienten durch ein koordinierendes Service-Center begleitet, das die
Patienten regelmäßig und gezielt anruft. Dadurch sollen "Abweichungen
von der idealen Medikation einfach erkannt und thematisiert werden
können", ist sich der Pharmadienstleister sicher. Und: "Die Kosten für
Adherence-Programme konnten auf diese Weise gegenüber einer
persönlichen Betreuung durch ein Adherence-Team deutlich gesenkt werden
und liegen jetzt bei rund 80 bis 90 Euro pro Patient und Jahr",
informiert Marvecs.


Mit diesem neuen Service soll der Patient sowohl über den behandelnden
Arzt als auch über die Apotheke angesprochen werden. Dafür werden die
Praxis- und Apotheken-Teams geschult, wie sie die betroffenen Patienten
richtig ansprechen und welche Hilfsmittel sie ihnen anbieten können. Die Daten für die richtige Ansprache liefert eine von Marvecs
entwickelte Version für das Kundenmanagementsystem, das durch
salesforce.com entwickelt worden ist. Dabei können individuelle Profile
zur Medikation erstellt werden: So können nicht nur Rhythmen für die
Einnahme hinterlegt werden, sondern auch spezifische Informationen,
wann und wie die Medikamente eingenommen werden müssen, etwa vor oder
nach der Mahlzeit. Die Anrufe durch den Programm Manager sollen dann auf dieser Datenbasis
exakt gesteuert werden. Ist zum Fälligkeitstermin für das neue Rezept
dann beispielsweise das Medikament noch nicht ganz oder aber vorzeitig
aufgebraucht, lässt sich daraus eine Über-/Untermedikation ableiten.
Diese kann im Telefonat sofort angesprochen werden. Das Krankheitsmanagement kann aber auch via App bewältigt werden, so
dass der Patient automatisiert erinnert wird und bei Abweichungen auch
aktiv alarmiert werden kann. Die App kann an unterschiedliche
chronische Krankheiten angepasst werden. Sie steht sowohl für Apple’s
iPhone und iPad als auch für Android-Geräte zur Verfügung. Die
persönlichen Daten sind natürlich geschützt und können nicht durch
Dritte ausgelesen werden, versichert Marvecs. Stefan Raupach, Director Business Strategy bei MARVECS, ist von den
Vorteilen überzeugt: "Der Vorteil dieses Ansatzes ist, dass der Patient
die Intensität der Betreuung selbst steuern kann. Er entscheidet, ob er
beispielsweise regelmäßig und per Telefon durch den persönlichen
Programm-Manager im Service-Center angesprochen werden möchte oder ob
ihm die elektronische Unterstützung über die App ausreicht."


04.11.14

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