Marvecs stellt sich mobil auf

Marvecs möchte die Pharmaunternehmen mobilisieren und zwar in Richtung digitaler Technologien. Denn "den "digitalfremden" aber dafür branchenvertrauten Pharmaunternehmen fehlt es meist an der notwendigen IT-Expertise oder auch Manpower, um intelligente Softwarelösungen in Eigenregie zu entwickeln und im Hinblick auf die unterschiedlichen Informationsbedürfnisse der Zielgruppen in der Praxis zu etablieren", resümiert das Unternehmen. Als Gegenmittel verschreibt es modulare Plattformkonzepte, die individuell auf eine Organisationen und ihre Anspruchsgruppen zugeschnitten werden können.

Das von Marvecs eingerichtete "Mobiles-Kommunikations-Konzept" mit vorgefertigten Software-Bausteinen soll die verschiedenen Kommunikationspartner langfristig und effizient miteinander verbinden: vom Hersteller und Außendienstler über den Arzt, das Klinikpersonal oder den Apotheker bis hin zum Patienten und dessen familiären Umfeld.

Eingesetzt werden sollen beispielsweise Web Meetings, individualisierbare Websites, Apps oder E-Mail-Kampagnen, durch die der Content zur richtigen Zeit an den richtigen Ansprechpartner übermittelt wird. Feedback-Mechanismen in Apps und anonymisierte Tracking-Funktionen können Hersteller über ihren Service Rückschlüsse ziehen.

So funktioniert das in der Praxis am Beispiel Lungenerkrankungen: Ist der IT-Background geschaffen und der Außendienst entsprechend geschult, fängt es mit der Präsentation beim Arzt an. Die Aufbereitung der Eckpfeiler des Programms erfolgt dabei anhand einer individualisierten Landing-Page. Von dort aus genügt ein Mausklick des Arztes, um beispielsweise schriftliche Informationen anzufordern, die er im nächsten Schritt an seinen Patienten weitergeben kann.

Entscheidet sich der Patient für eine Teilnahme am Programm, kann er sich für eine detaillierte Aufklärung anonym an ein Service-Center wenden. Der Patient wird an seine Medikation und Rezeptabholungen erinnert und bekommt grundsätzliche Informationen zu seiner Erkrankung sowie ein persönliches Nebenwirkungsprofil. Zusätzliche Bausteine der Kooperation sind zum Beispiel ein Fitness-Programm mit Trackingfunktion und eine Raucherentwöhnung. Dabei erfolgt die gesamte Interaktion mit dem Teilnehmer einerseits mobil über ein beliebiges Endgerät und andererseits natürlich weiterhin auch persönlich über speziell geschulte Mitarbeiter im Kompetenz-Center.

 

18.03.16

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