Nächste Runde beim Merck Accelerator-Programm

Startups mit ihrem Ideen können sich für die nächste Runde des Accelerator-Programms von Merck bewerben. Dieses Mal werden Ideen in diesen vier Bereichen gesucht: Biosensorik und Schnittstellen, Flüssigbiopsietechnologien, Clean Meat und Gesundheitslösungen auf Basis von künstlicher Intelligenz (KI). Isabel De Paoli, Leiterin Strategy and Transformation bei Merck, findet, dass "die weltweite Zusammenarbeit mit Startups im Rahmen des Accelerator-Programms ... spannende Möglichkeiten für zielführende Projekte bietet, von denen alle Beteiligten profitieren."

Weil "die Startups Unterstützung seitens eines starken, kollaborationserfahrenen Partners erfahren, um ihre industrietauglichen Geschäftsprojekte voranzutreiben. Wir als Unternehmen erhalten im Gegenzug frische Anreize, um Innovationen jenseits unserer gegenwärtigen Aktivitäten weiterzuverfolgen. Mit vereinten Kräften können die Herausforderungen der Menschheit effektiver in Angriff genommen werden," führt De Paoli weiter aus.

 


Im Rahmen des dreimonatigen Programms erhalten die Startups bis zu 50.000 Euro und werden beraten und bekommen ein Mentoring durch erfahrene Führungskräfte von Merck sowie Schulungen. In Darmstadt werden die ausgewählten Startups in das Merck Innovation Center einziehen, in dem auch der Makerspace für die Prototyperstellung zur Verfügung stehen. In China haben die Startups Zugang zum lokalen Netzwerk von Merck und den bereichsübergreifenden Standorten wie Guangzhou, Peking und Schanghai mit ihren unterschiedlichen geschäftlichen Schwerpunkten und Ökosystemen.


 


Gesucht werden in diesem Jahr vor allem Ideen für:



  • Biosensing & Interfaces: Technologien als Schnittstellen zwischen der biologischen und digitalen Welt

  • Liquid Biopsy Technologies: Lösungen zur Bewältigung von Herausforderungen bei der Flüssigbiopsiemethode

  • Clean Meat: Technologie, die zur In-vitro-Herstellung von echtem Fleisch erforderlich ist (speziell vorgesehen für die Programmkomponente in der Konzernzentrale)

  • KI-basierte Gesundheitslösungen: Unter anderem Lösungen zur Steigerung der Diagnoserate in Haupttherapiegebieten, Optimierung der klinischen Entwicklung sowie digitale Therapielösungen (speziell vorgesehen für die Programmkomponente in China)


 


Hintergrund:
Seit der Premiere im Jahr 2015 haben bisher 57 Startups am Accelerator-Programm von Merck teilgenommen. Mit der aktuellen Ausschreibung ist Merck auf der Suche nach zwölf Startups für die Programmteilnahme in Darmstadt und sechs weiteren für das Innovationszentrum in China.
Die Accelerator-Programme werden von Mitte Januar bis April 2020 gleichzeitig im Merck Innovation Center in Darmstadt und im Merck Innovation Hub in China stattfinden. Direkt nach Programmende besteht für ausgewählte Teilnehmer die Möglichkeit, ihren Aufenthalt entweder in China oder in Darmstadt fortzusetzen.


 


Die Anmeldung ist für beide Programme bis zum 25. August 2019 freigeschaltet.
Weitere Informationen zum Programm sowie die Anmeldung unter:
https://www.merckgroup.com/en/research/innovation-center/accelerator.html

06.06.19

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