PWC: Healthcare Barometer 2020

Grafik: PWCIn Deutschland wird eine Digitalisierung des Gesundheitswesens, z.B. durch eRezept (75% bewerten das positiv) oder die elektronische Krankschreibung (87% bewerten das positiv), grundsätzlich von den meisten befürwortet. Auch Gesundheits-Apps auf Kosten der Krankenkasse finden die meisten gut, allerdings sind die Vorbehalte nicht gerade gering.

77% finden eine Digitalisierung von Verwaltungsprozessen im Gesundheitswesen gut oder sehr gut, 74% Gesundheits-Apps auf Rezept und jeweils 60% die Stärkung der Telemedizin sowie die Schaffung einer zentralen Gesundheitsdatenbank. Laut der Befragung von PricewaterhouseCoopers GmbH (PWC) sind es vor allem die Jüngeren (18-34), die diese Maßnahmen befürworten.

In Bezug auf die Gesundheits-Apps gibt es dezidierte Einstellungen. So stimmen 82% der Einschätzung zu: Ich halte es für sinnvoll, dass die Kosten von Gesundheits-Apps, die die Situation der Patienten verbessern können, von den Kassen übernommen werden. 77% sagen: Bei der Nutzung solcher Gesundheits-Apps erhalten private Unternehmen persönliche, sensible Daten. Das finde ich nicht gut. 70% meinen: Die Regelung gibt eine gute Orientierung, welche Gesundheits-Apps einen Nutzen haben und welche nicht. 51% lehnen Apps ab, weil durch die neue Regelung die Kosten des Gesundheitssystem unnötig belastet werden und 49%, weil Gesundheits-Apps generell wenig Nutzen haben. Auch hier zeigt sich, dass Jüngere eher positiv eingestellt sind als Ältere.

Quelle: PWC - Healthcare-Barometer, Onlinepanelbefragung, 1000 Deutsche ab 18 Jahren, Erhebungszeitraum: Dez . 2019; Grafik: PWC; PM Report 10.3.2020

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