Welche Auswirkungen hat das Coronavirus auf die Pharmazeutische Industrie?

Grafik: FirstWord

Welche langfristigen Auswirkungen COVID-19 tatsächlich haben wird, lässt sich im Augenblick sicher kaum abschätzen. Aber wie Pharmaunternehmen selbst die Lage derzeit einordnen, offenbart eine Umfrage bei 100 Pharmaunternehmen, die FirstWord Pharma durchgeführt hat.

▪ 68% der Befragten gehen von einem „großen Einfluß" auf ihre Geschäftsreisen aus, die während der nächsten sechs Monate vollständig zum Erliegen kommen.
▪ 49% berichten, dass Unternehmen das Home Office angeordnet haben. Bei 93% wurde Home Office erlaubt.
▪ 88% erwarten, dass ihre Arbeit gestört wird, bei 16% sogar „signifikant", bei 21% zwischen moderat und signifikant und bei der Hälfte eher weniger.
▪ Dass Meetings im Unternehmen abgesagt werden, halten etwa 40% für wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich. Der Rest ist sich nicht ganz so sicher.
▪ Was Kongresse und Kontakte zu Ärzten betrifft, sind über 60% überzeugt davon aus, dass die nicht stattfinden werden.
▪ Gleichzeitig sind berichten etwa 45% davon, dass an alternativen Möglichkeiten gearbeitet wird, wissenschaftliche und klinische Informationen mit Ärzten auszutauschen.
▪ Dass COVID-19 die Supply Chains nachhaltig behindert, dass nehmen nur 9% an. Über die Hälfte erwartet nur wenige Beeinträchtigungen.
▪ So wissen auch nur 41% Backup-Strategien ihres Unternehmens, während 48% nicht davon ausgehen, dass solche Pläne bereits bestehen.
▪ Über 50% befürchten, dass Corona ein Risiko für die Durchführung von klinischen Studien darstellt. 20% sind sogar sehr besorgt.
▪ Welchen Einfluß COVID-19 insgesamt auf die Branche hat, macht vielen Kopfschmerzen. Zwei Drittel befürchten negative Auswirkungen und 30% sind sogar sehr besorgt.

Quelle: FirstWord; Grafik: FirstWord; PM 19.3.2020

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