EMA ruft zu einer Konzentration von klinischen Studien zu COVID-19 Therapien auf

Foto: Website EMA

Das Human Medicines Committee (CHMP) der European Medicines Agency (EMA) hat einen Aufruf veröffentlicht, der Wissenschaft und Forschung dazu auffordert, randomisierte kontrollierte Studien zu potentiellen Behandlungsalternativen von COVID-19 zu priorisieren. Solche Studien seien am besten dazu geeignet, vertrauenswürdige Evidenz und eine schnelle Entwicklung und Zulassung zu ermöglichen. Außerdem sollten die Datensammlung und die Methodologie der klinischen Studien europaweit harmonisiert werden.

Die EMA zeigt sich beunruhigt, dass klinische Studien mit einer kleinen Zahl von Teilnehmern nicht die notwendigen Daten liefern, die belastbare Ergebnisse der Effekte einer getesteten Therapie generieren und damit einen verlässlichen Rat für Ärzte und Patienten bereit stellen. Die Agentur befindet sich in einem ständigen Austausch mit den verschiedenen Akteuren im Gesundheitswesen, die einheitliche Standards für COVID-19-Studien unterstützen können.

Die EMA wird alle Forscher und Wissenschaftler unterstützen, die Maßnahmen gegen COVID-19 entwickeln. Wer an potentiellen Medikamenten oder Impfstoffen forsche, solle die Agentur über die Entwicklung informieren (E-Mail: 2019-ncov@ema.europa.eu). Es werde an regulatorischen Tools für eine beschleunigte Zulassung gearbeitet.

Quelle: EMA/142322/2020; Foto: Website EMA; PM 20.3.2020

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