LA-MED Facharzt-Studie 2018

Grafik: LA-MED

Die Arbeitsgemeinschaft LA-MED Kommunikationsforschung im Gesundheitswesen e.V. hat die Ergebnisse der LA-MED Facharzt-Studie 2018 veröffentlicht. Die Daten werden alle zwei Jahre erhoben und zeigen, welche Quellen Fachärzte für ihre berufliche Information nutzen und eventuell kombinieren. Dabei rangieren die Fachzeitschriften erneut ganz vorne.

Wieder einmal haben Fachzeitschriften mit 72,2% ihren Platz an der Spitze der von Fachärzten intensiv genutzten Medien behauptet. Danach folgen Tagungen und Kongresse (60,4%), Kollegengespräche (59,3%) sowie Fachbücher (53,9%). Das Internet legt leicht auf 36,5% zu, erreicht laut LA-MED aber immer noch die Nutzungsraten anderer Berufsgruppen – auch wenn es um berufliche Information geht.

Das bewertet die LA-MED so: „Bei allen Unterschieden zwischen den einzelnen Facharztgruppen und auch zwischen den Berufsfeldern Klinik und Praxis zeigt die Studie eines ganz deutlich: Medizinische Fachzeitschriften werden nach wie vor vom Arzt geschätzt und genutzt und bilden damit ein zentrales Element der Facharzt-Kommunikation."


Für 73 Zeitschriften und Zeitungen, die sich dem Votum ihrer Zielgruppen gestellt haben, werden in der diesjährigen LA-MED Facharzt-Studie Reichweitendaten ausgewiesen. Mehr als 2.800 Fachärzte – Niedergelassene sowie Chef- und Oberärzte der Dermatologie, Gynäkologie, HNO, Inneren Medizin, Neurologie / Psychiatrie, Orthopädie, Pädiatrie, Urologie sowie Klinikärzte – gaben im Rahmen dieser repräsentativen Befragung Auskunft über ihr berufliches Mediennutzungsverhalten.


Weitere Information zur LA-MED Facharzt-Studie 2018 finden Sie in der August-Ausgabe des PM-Report, , 8-2018, die am 28.8.2018 erscheint.

PM 14.8.2018; Grafik: LA-MED

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