LA-MED 2013: Fachzeitschriften behaupten sich als wichtigste Informationsquelle des Arztes

Fachzeitschriften sind für Ärzte/innen weiterhin die wichtigste Quelle, wenn sie nach Informationen für ihre berufliche Tätigkeit suchen. Die LA-MED 2013 belegt das seit Jahren recht stabile hohe Ansehen und die besondere Wertschätzung, die Fachzeitschriften bei den Ärzten/innen genießen. Als wichtigste von den Ärzten genutzte Informationsquelle haben Fachzeitschriften auch 2013 nichts von ihrer Bedeutung eingebüßt. Kein anderes Informationsmedium verfügt über eine derartig breite Akzeptanz, kein anderer Kanal hält sich so beständig in der Gunst seiner Nutzer.

Das belegt im übrigen auch die erhobene Leser-Blatt-Bindung. Diese wird durch den Grad des Vermissens eines Titels (von vermisse stark bis vermisse nicht) erfragt. Die Werte der Ärzte/innen, die eine Fachzeischrift vermissen, wenn sie sie nicht mehr erhalten würden, rangiert zwischen 60% und 84%. Das bedeutet nichts anderes, als dass die Bindung der Zielgruppe an ihre Medien sehr hoch ist. 

Reichweite der medizinischen Fachzeitschriften 2013

Die LA-MED 2013 zeigt aber auch ganz deutlich zwei Trends. Erstens. Der Pharmaaußendienst verliert in der Gunst der Ärzte/innen. Und zwar bei Internisten noch weit mehr als bei Allgemeinmedizinern. Zweitens: Auch vor den Ärzten/innen machen die neuen Kommunikationsmöglichkeiten nicht halt. Die Nutzung von Internet und Online-Diensten nimmt seit Jahren zu, wenn auch nicht in dramatischen Umfängen. Internisten nutzen digitale Kommunikationskanäle allerdings deutlich mehr als Allgemeinmediziner. 

Weitere Informationen: Medienanalyse LA-MED 2013 im PM-Report Nr. 8/August und Nr. 9/September.

Quelle: LA-MED 2013, Leseranalyse medizinischer Fachmedien PM 21.08.2013

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