Neu in der LA-MED: Die Aktivierungsleistung medizinischer Fachzeitschriften

Erstmals hat die LA-MED 2011 die Aktivierungsleistung von medizinischen Fachzeitschriften untersucht.


Damit ist gemeint, wie es den Fachmedien gelingt, den Leser zu einer
bestimmten Handlung zu animieren. Beispielsweise an einer Fort- oder
Weiterbildungsmaßnahme teilzunehmen, Informationsmaterial zu bestellen
oder Kontakt mit dem Hersteller aufzunehmen. Wie der neue Aktivierungs-Check in der API-Studie 2011 zeigt, ist die
Lektüre von medizinischen Fachtiteln Ausgangspunkt sowohl für weitere,
aktive Informationssuche als auch für Verhaltensänderungen: Aktiv wird
nach dem Lesen der Kontakt mit dem Außendienst (sagen 76% der Ärzte/
Ärztinnen) sowie Herstellern (39%) gesucht, gezielt Prospektmaterial
angefordert und angeschaut (57%) und an Fortbildungen (63%)
teilgenommen. Fachzeitschriften initiieren den Einsatz neuer
Therapieformen und Behandlungsmethoden (73%). Die LA-MED ist sich deshalb sicher: Die erstmals in der API-Studie
durchgeführte Untersuchung der Aktivierungsleistung unterstreicht „die
Rolle der medizinischen Fachzeitschrift als aktivierendes Herzstück des
Kommunikations-Mixes“. Betont LA-MED-Vorstandssprecher Manuel Ickrath:
„In eindrucksvoller Weise bestätigen diese Ergebnisse die Erkenntnisse
der ‚B2B-Entscheideranalyse 2010’ der Deutschen Fachpresse nun auch für
den Medizin-Markt.“ Gefallen dürfte die Aktivierungsleistung auch den medizinischen
Fachverlagen. Denn immerhin die Hälfte ihrer Leser fühlt sich durch die
Lektüre ihrer Fachzeitschrift dazu angeregt, auf der Homepage der
Fachzeitschrift zusätzliche Informationen einzuholen. Auch so und auch
zur Recherche im Internet führt der Weg des Arztes crossmedial über
seine Fachzeitschrift.
PM-Report 8/11

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