„Research in Health Services & Regions“

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Das neue englischsprachige Zeitschriftenformat „Research in Health Services & Regions – Methods, Results, Implementation" aus dem Springer-Nature Verlag möchte "ein Forum für Wissenschaftler:innen sein, die erforschen, welche Einflüsse auf die medizinische Versorgung vor Ort wirken und mit welchen Interventionen unerwünschte Variationen in der Qualität der Gesundheitsversorgung erfolgreich abgebaut oder Versorgungsziele besser erreicht werden können." Die Zeitschrift erscheint online und die erste Ausgabe ist vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) gefördert worden.

Bei dem Format handelt es sich um eine Open-Access-Zeitschrift, die ausschließlich auf elektronischem Wege zugänglich ist. Es werden wissenschaftliche Originalartikel, Rezensionen und Kurzmitteilungen veröffentlicht. Voraussetzung für die Veröffentlichung einzelner Beiträge ist eine erfolgreiche fachliche Beurteilung durch andere erfahrene Wissenschaftler, ein internationaler sogenannter Peer Review-Prozess.

Versprochen wird sich durch diesen Wissenstransfer praxisrelevante Anstöße für die Weiterentwicklung von Versorgungsstrukturen und -prozessen in Deutschland sowie in anderen Ländern geben zu können. So konnte in verschiedenen Gesundheitsatlanten weltweit bereits gezeigt werden, dass die medizinische Versorgung in dünn besiedelten Regionen in vielen Punkten gleichwertig oder besser sein kann als in Ballungsräumen.

Zi-Vorstandsvorsitzende Dr. Dominik von Stillfried, der einer von vier Herausgebern des Journals ist, erklärt: „Patientinnen und Patienten erwarten unabhängig von ihrem Wohnort einen vergleichbaren Versorgungsstandard. Doch bleiben signifikante Unterschiede in der Versorgungsqualität eine Realität in allen Gesundheitssystemen der Welt. Um Qualität und Effizienz der Versorgung zu verbessern, sind wir ständig gefordert, diese Unterschiede zu evaluieren und zu adressieren. Hierbei können wir alle laufend von internationalen Erfahrungen lernen. Aus eigenen Studien wissen wir, dass Deutschland auch interessante Beiträge dazu leisten kann. Bislang haben wissenschaftliche Publikationen auf diesem Gebiet jedoch noch kein spezifisches Medium gefunden. Deshalb fördern wir den Aufbau eines solchen Formats."

Neben von Stillfried sind weitere Herausgeber: Dr. Stef Groenewoud (Radboud Institute for Health Sciences; Nijmwegen, Niederlande), Dr. Daniela Koller (LMU München) und Dr. Thérèse Stukel (IC/ES; Toronto, Kanada). Die Herausgeber werden zudem von einem ebenfalls internationalen, aktuell neunköpfigen Editorial Board wissenschaftlich beraten und unterstützt.

Mehr unter:
https://www.springer.com/journal/43999

 


 



Foto: Screenshot Website Springer / Research in Health Services & Regions; PM 06-07-2022

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