EMA nominiert Emer Cooke als neuen Executive Director

Foto: EMA

Das Management Board der European Medicines Agency (EMA) hat Emer Cooke als neuen Executive Director nominiert. Sie wurde aus einer Shortlist von Kandidaten gewählt, die von der EU Kommission zusammengestellt worden war. Cooke wird am 13. Juli vor dem Europäischen Parlament eine Erklärung abgeben. Die Ernennung als geschäftsführende Direktorin soll dann im Anschluß erfolgen.

Cooke ist Irin und Direktorin des Regulation and Prequalification Department der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf. Diese Position hat sie seit November 2016 inne und ist für die Gesundheitstechnologien-Veordnungen (health technologies regulation) verantwortlich. Dabei kümmerte sie sich um Aspekte der Qualität, Sicherheit, Wirksamkeit und Leistung von Gesundheitstechnologien.

Die EMA hebt hervor, dass Cooke über 30 Jahre Erfahrung in Sachen internationale Regulatory Affairs verfügt. Sie war von 1998 bis 2002 in der Pharmaceutical Unit der Europäischen Kommission und von 2002 bis 2016 bei der EMA tätig. Dort nahm sie u.a. die Positionen Head of Inspections und Head of International Affairs ein. Sie hat Pharmazie am Trinity College in Dublin studiert und dort auch den Master in Science und Business Administration erworben.


Um als Nachfolger/in von Guido Rasi, der nacheinander für zwei Amtszeiten von 2011 bis 2015 und dann von 2015 bis 2020 gewählt wurde, ernannt zu werden, muss ein Kandidat / eine Kandidatin ein Interview des EMA-Management Boards durchstehen und dann von mindestens 24 der 36 Mitglieder (also zwei Drittel) gewählt werden. Nach der Rede vor dem Parlament gibt dann der Präsident das grüne Licht an die EMA.

Foto: EMA; PM 7-6-2020

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