Corona-Warn-App: Der Bund investiert in die Werbung

Foto: Bundesregierung

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat gemeldet, dass die Corona-Warn-App am 17.6., also 24 Stunden nach der Freischaltung, 6,5 Mio. mal herunter geladen wurde. Nach 14 Tage, am 30.6., hatten 14,1 Mio. Menschen das Download der App genutzt. Hinter diesen Zahlen steht ein enormer Werbeaufwand.

Die Corona-Warn-App nimmt laut W&V Data-Ranking in der Woche vom 15. bis 21. Juni den Platz eins ein. Allein in der Woche seit dem Start am 16. Juni wurden vom Bundespresseamt 5,2 Mio. Euro in die Werbung gesteckt. Davon wanderten 4,1 Mio. Euro in die Printwerbung, vor allem in Tages- und Wochenzeitungen sowie „reichweitenstarken" Publikumsmedien. Der Rest wurde für Fernsehspots ausgegeben.
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An der Kampagne für die Corona-Warn-App waren vier Agenturen beteiligt. Laut W&V kommt die Kreation von Zum Goldenen Hirschen, Berlin, die Aussteuerung erfolgt durch Weicher.JvB und add2 und der Einkauf durch Dentsu Aegis. Die Werbeansprache erfolgt mit Ansprachen wie: "Sagt Bescheid, wenn's ernst wird", "Kennt Sie nicht. Hilft Ihnen trotzdem", "Wird mit jedem Nutzer nützlicher".


Flankiert wird die Kampagne von einer Unternehmensinitiative, die Anzeigen in Tageszeitungen auf „Die erste App für alle." aufmerksam macht. Zu den Unterstützern zählen auch Pharmaunternehmen: Bayer, Beiersdorf, Fresenius und Merck.

Foto: Bundesregierung; PM 7-8-2020

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