Kosmetikmarken: Apothekenexklusivität ist entscheidend

Foto: aposcope

Apothekenexklusive Marken haben bei Platzierungen im Apothekenregal oder im Schaufenster Vorteile. 83% der Apotheker/innen und PTA denken, dass Kosmetik- und Hautpflegeprodukte eine wichtige Bedeutung für die Apotheke haben. PTA sind unterdessen deutlich häufiger Fans als Inhaber/innen.

PTA sind in Apotheken häufig verantwortlich für die Beratung zu Kosmetika und Pflegeprodukten. So geben 54% der Befragten in der aposcope-Studie* „Kosmetik & Pflege 2020 - Diesen Marken vertraut das Apothekenteam" an, dass in ihrer Apotheke PTA die spezielle Kernkompetenz dafür hätten. Als Beratungsexperten/innen für Kosmetik und Pflege betrachten 90% der PTA das Segment als wichtig für die Apotheke. Dagegen empfinden dies lediglich 68% der Inhaber/innen ebenso. Doch während PTA als zentrale Ansprechpartner/innen für Kundenfragen in diesem Bereich fungieren, liegt die Entscheidung über die entsprechende Sortimentsauswahl vorrangig bei den Inhaber/innen (51%).

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Bei der Aufnahme in das Sortiment sind für das Apothekenpersonal die Faktoren Apothekenexklusivität (66%) und Retourenregelung (56%) von besonderer Bedeutung und damit deutlich wichtiger als Aspekte wie Marge/Einkaufskonditionen (37%) oder Markenbekanntheit (32%). Zumindest in diesen Punkten sind sich Angestellte und Inhaber/innen einig, wobei für Letztere als Hauptentscheider die Apothekenexklusivität (77%) sowie Retourenregelung (70%) noch einmal wichtiger erscheinen. Auch die Kundennachfrage spielt für das gesamte Apothekenpersonal bei der Auswahl eine Rolle, denn die Kunden/innen sind zum 85% markentreu.

*Quelle: Für die aposcope-Studie "Kosmetik & Pflege 2020 - Diesen Marken vertraut das Apothekenteam" wurden vom 16. bis 18. September 2020 insgesamt mehr als 300 verifizierte Apotheker/innen und PTA online befragt. Foto: aposcope; PM 10-26-2020

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