Corona-Pandemie hat das Gesundheitsbewusstsein verändert

Grafik: obs/Pfizer Deutschland GmbH Corona hat viel verändert - auch das Gesundheitsbewusstsein der Deutschen. Insbesondere das Thema Prävention hat an Bedeutung gewonnen. So hält laut ein Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey 44% der Deutschen hält Präventionsmaßnahmen seit Beginn der COVID19-Pandemie für wichtiger als zuvor.

Allerdings wird die Leistungsfähigkeit des deutschen Gesundheitssystem in Sachen Prävention weniger gut eingeschätzt: Nur 58% der Befragten beurteilt das Gesundheitssystem als gut darin, Krankheiten vorzubeugen. Dagegen findet 79%, dass das deutsche Gesundheitssystem gut darin ist, Krankheiten zu behandeln.

Mangelnde Informationen
Die bestehenden Präventionsmaßnahmen scheinen aber oft gerade nicht die Menschen zu erreichen, denen sie am meisten helfen würden. So fordern 37% bessere Informationen über Prävention, gefolgt von Bonusprogrammen, beispielsweise durch die Krankenkassen (27%). Auch die Bereitschaft der Umfrageteilnehmer, neue Wege in der Vorsorge zu gehen, ist hoch: Knapp jeder Vierte würde eine Präventions-App nutzen und jeder Fünfte zusätzliche Angebote in Apotheken.


Ein höherer Informationsbedarf zeigt sich auch beim Impfen: 28% fühlen sich nicht ausreichend informiert, welche Impfungen benötigt werden. Allerdings hat die COVID19-Pandemie die Aufmerksamkeit für Impfungen gegen vermeidbare Atemwegserkrankungen erhöht: 42% halten die Grippeimpfung nun für wichtiger, 40% die Impfung gegen Pneumokokken. Und wie wird die gerade in Pilotprojekten getestete Grippeimpfungen in Apotheken bewertet? Über die Hälfte der Befragten kann sich vorstellen, sich in der Apotheke impfen zu lassen.


Die Gesundheitsvorsorge von morgen
„Leicht zugängliche Präventionsangebote sind entscheidend, wenn wir unser Gesundheitssystem zukunftsfähig machen wollen", meint Martin Fensch, Mitglied der Geschäftsführung von Pfizer Deutschland. In Deutschland stelle unter anderem der demographische Wandel eine weitere Herausforderung für ein funktionierendes Gesundheitssystem
dar. Welcher Art die allerdings sind, welche Probleme entstehen und ob moderne Technologien wie künstliche Intelligenz, digitale Medizin und Datenanalytik dabei helfen können, die Auswirkungen zu mildern, dazu gibt es durchaus unterschiedliche Meinungen. Fensch warnt: „Die COVID19-Pandemie hat uns die Schwachstellen des Systems vor Augen geführt. Diese gilt es, jetzt anzugehen."

Grafik: obs/Pfizer Deutschland GmbH; PM 15-2020-1


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