84% der weltweit führenden Life-Sciences-Unternehmen betreiben digitale Modernisierungsprojekte

Foto: Titel Studie Die Umfrage "Digital Transformation & the Life Sciences Industry"*, die von Appian veröffentlicht und von Pharma Intelligence (Informa) durchgeführt wurde, hat untersucht, wie weltweit führende Life-Sciences-Unternehmen und die pharmazeutische Industrie Automatisierung einsetzen. Die Umfrage belegt, dass die digitale Modernisierung durch Initiativen, die sich auf Prozess- und Betriebseffizienz konzentrieren, hohe Priorität hat. Trotzdem wird die Automatisierung derzeit nur in 40% der Organisationen deingesetzt - obwohl 75% davon ausgehen, dass sie sich in Zukunft mit Automatisierungstechnologien befassen werden.

84% der Befragten berichtete von aktuellen, aktiven digitalen Modernisierungsprojekten, 9% befanden sich noch in der Planungsphase und 7% hatten noch nicht mit Initiativen begonnen. Warum solche Projekte überhaupt gestartet werden? 74% wollen digitale Technologien nutzen, um den Gesamtprozess zu verbessern. 69% wollen die Effizienz im Betrieb steigern, jeweils 44% näher an den Kunden ran bzw. die Komplexität vermindern und jeweils 42% Daten besser sichtbar machen bzw. Prozesse vereinfachen. Weiter Ziele sind u.a.: Verminderung des Ressourcenverbrauches, den Markteintritt beschleunigen, interne Zusammenarbeit verbessern.

Was den Erfolg der Transformation unterstützt sind eine klare Strategie (60%), Abstimmung von Technologie und Geschäftsbetrieb (59%) und dass die neuen Technologien die Prozesse nicht komplizieren (50%). Weitere Erfolgsfaktoren sind u.a. die Einbeziehung aller Geschäftsbereiche, Flexibilität, ausreichende Testzeit, Training, integrierter Datenfluss, Budget und Zusammenarbeit mit der IT.


Die beiden größten Hindernisse für einen Transformationserfolg sind die Systemkomplexität (47%) und mangelndes Verständnis mit dem Geschäft oder innerhalb der IT-Abteilungen (38%). Außerdem machen sie die Befragten Gedanken darüber, dass die verwendeten Technologien auch zum Tätigkeitsbereich passen, dass alte und neue Systeme harmonieren, dass die Expertise der Mitarbeiter ausreicht oder dass ein Missmanagement von Daten vorliegt.


Dabei war die Sorge um die Systemkomplexität ein gemeinsames Thema in der Umfrage insgesamt. Die größte Herausforderung, der sich die Befragten gegenübersehen (55%), ist die "Bewältigung der Komplexität". Doch 51% waren auch der Meinung, dass die Kunden eine höhere Automatisierungseffizienz erwarten, was auf mögliche Konflikte zwischen den Prioritäten bei der Verwendung traditioneller Automatisierungssysteme hindeutet.

*Quelle: Die Umfrage hat die Pharma Intelligence (Informa) zwischen April und Juli 2020 durchgeführt. Teilnehmer stammten aus 196 Organisationen der pharmazeutischen und Life-Sciences-Industrie mit mindestens 500 Mitarbeitern, mit Sitz in den USA (44%) und Westeuropa (38%), 62% waren Pharmaunternehmen, 10% CROs, 11% Medizintechnikfirmen, 46% hatten Positionen auf Direktorenebene oder höher inne; Foto: Titel Studie; PM 16-2020-1


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