Bringt Covid-19 Telehealth den Durchbruch?

Grafik: R2G Eine weltweite Umfrage* von Research2Guidance 2 (R2G) hat versucht heraus zu finden, in wie weit die Coronapandemie die Verbreitung und Durchsetzung von digitalen Gesundheitslösungen beeinflußt. Nach der Einschätzung der Befragten werden vor allem Telehealth und digitale Services profitieren.

Grundsätzlich erwarten 34% der Befragten positive Auswirkungen von Covid-19 auf ihren Geschäftsgang, 31% negative, 11% sind neutral und 24% haben sich keine Meinung gebildet. Besonders optimisch (positive Auswirkungen: 44%) bewerten Unternehmen mit Schwerpunkt digitale Gesundheit den möglichen Einfluß, bei Pharmaunternehmen sind es 30%. Besonders pessimistisch geben sich Gesundheitsdienstleister, 67% erwarten von Corona nichts Gutes für ihr Geschäft.

Als förderlich könnte sich die Pandemie für die Akzeptanz digitaler Gesundheitslösungen durch Patienten erweisen. 53% aller Unternehmen erwarten eine signifikante Verbesserung der Anwendungsbereitschaft.


65% prognostizieren, dass Telehealth der Gewinner der Coronakrise sein wird. Danach folgen Fernüberwachung (42%) und Selbsttests (31%). Die digitalen Gesundheitshelfer werden sich vor allem in den Bereichen Prävention und Informationen zu Erkrankungen (66%) sowie Tests (62%) durchsetzen. Darüberhinaus werden Lösungen zum Quarantänemanagement (51%) und Entlassungsmanagement (47%) Chancen eingeräumt.


Die gesamte Gesundheitsbranche zeigt nach dem Ergebnis des Survey eine schnelle Reaktion auf die Pandemie. 30% haben bereits einen digitalen Service im Zusammenhang mit Covid-19 entwickelt oder 32% planen so etwas. 38% verfolgen keine Aktivitäten in diese Richtung.


Kein Wunder, dass sich vor allem die digitalen Gesundheitsunternehmen dem Thema Corona vermehrt zuwenden. Denn 67% erwarten einen langanhaltenden Einfluß und 27% Veränderungen, die den Infektionsausbruch eine bestimmte Zeit überdauern.

*Quelle: Research2Guidance 2020 – Impact Assessment Survey. How Corona Impacts the Global Digital Health Industry, Umfrage unter 513 Healthcare-Experten aus verschiedenen Bereichen, darunter 8% Pharmafirmen, 51% Unternehmen mit Schwerpunkt digitale Gesundheit, weltweit - darunter 49% Europa, 26% Nordamerika, Zeitraum: 24.3. bis 8.4.2020; Grafik: R2G; PM 8-2020-3


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