G7 Gesundheitsminister: Charta für klinische Impfstoffversuche

Foto: Website Deutschlandradio Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock hatte seine G7-Kollegen zu einem persönlichen Treffen am 3. Juni nach Oxford geladen. Auf der Gesprächsagenda stand auch die gemeinsame Abwehr künftiger Pandemien.

Die für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zuständige EU-Kommissarin Stella Kyriakides hatte schon im Vorfeld des Treffens „den raschen Zugang zu Therapeutika" angemahnt. Laut finanztreff.de drängte sie die G7 dazu, das politische Momentum zu nutzen, um die globale Gesundheitsstrukturen zu stärken. Man habe keine Zeit zu verlieren. Nötig seien bessere Überwachung und stärkere Zusammenarbeit, vor allem beim Austausch von Daten und Krankheitserregern. Nie sei globale Zusammenarbeit wichtiger als jetzt.

In Oxford haben sich die Geundheitsminister auf eine „Charta für klinische Impfstoffversuche" geeinigt. Das soll die Zusammenarbeit bei großen internationalen Studien fördern und unnötige Doppelarbeit vermeiden. Vor allem soll der Austausch von Ergebnissen von Impfstoff- und Behandlungstests beschleunigt werden.

Logistic Ready zitiert das britische Gesundheitsministerium, dass die Vereinbarung zu einem Zeitpunkt komme, „an dem sich führende Pharmaunternehmen verpflichtet haben, die Zeit für die Entwicklung und Erprobung neuer Diagnosen, Behandlungen und Impfstoffe auf 100 Tage zu verkürzen."
Foto: Website Deutschlandradio; PM 10-2021-4


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