Biotechnologie: Rasantes Wachstum von F&E-Investitionen

Foto: vfa / Martin Joppen Die Ausgaben der Biotech-Unternehmen für Forschung und Entwicklung (F&E) hat zwischen 2001 und 2020 mehr als dreimal so stark zugenommen, wie bei der restlichen Pharmabranche. Allein in den USA hat sich in dieser Zeit die Zahl der zugelassenen Biotech-Produkte mehr als vervierfacht.

Laut dem Tufts Center for the Study of Drug Development (Tufts CSDD) haben sich die Investitionen der größten Biotech-Unternehmen in F&E jährlich um durchschnittliche 13,7% gesteigert. Das bedeutet eine Zunahme von 4,8 Mrd. US-Dollar im Jahr 2001 auf ein Volumen von 55 Mrd. US-Dollar im Jahr 2020. Bis zum Jahresende 2020 haben 478 Biotech-Produkte die Zulassung in den USA geschafft, 2001 waren es 127. Lauf TUFTS stellt das ein Wachstum von jährlich 7,2% dar.

Die Untersuchung von TUFTS hat 722 klinische Studien bis Ende März 2021 gefunden. Das ist das Sechsfache der 2008 durchgeführten Biotech-Studien, damals waren es 119. Mit 31,7% hatten 2020 klinische Studien für monoklonale Antikörper (mAbs) den größten Anteil, danach folgten Proteine (13,7%) und Impfstoffe (9,5%). Bei der Zulassung lagen Proteine mit 145 Produkten vor mAbs (126 Produkte) und Peptiden (125 Produkten). Diese drei Gruppen machten 83% aller Biotech-Zulassungen aus.


Der Report zeigt, dass 2020 die erfassten 358 Biotech-Produkte einen weltweiten Umsatz von 325,7 Mrd. US-Dollar generierten. 2005 schafften die damals verfügbaren 84 Produkte einen weltweiten Umsatz von 63,4 Mrd. US-Dollar.

Quelle: Tufts CSDD Impact Report; Foto: vfa / Martin Joppen ; PM 13-2021-3


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