Das E-Rezept verändert die Pharmalandschaft

Foto/Grafik: E-Rezept Studie 2021In der E-Rezept Studie 2021* wurde untersucht, was sich im Gesundheitsmarkt verändert, wenn am 1.1.2022 das E-Rezept tatsächlich eingeführt wird. Auswirkungen sowohl auf den Rx- und OTC-Markt wie auf stationäre und eApotheken werden erwartet. Vor allem aber könnten sich einige Strukturen bei den Pharmafirmen verändern.

Noch wissen 61% der Verbraucher nicht, was ein E-Rezept überhaupt ist. Und wenn sie einmal eines bekommen, wollen 6% digital über eine Vor-Ort-Apotheke, 9% über eine Online-Apotheke und 28% persönlich bei einer stationären Apotheke abwickeln. 58% haben sich noch keinen Kopf dazu gemacht.

Erstaunlich: Das E-Rezept bringt Patienten aber jetzt schon dazu, darüber nachzudenken, die Verschreibung auch direkt beim Pharmahersteller einzulösen.Foto/Grafik: E-Rezept Studie 2021 Immerhin 26% können sich das heute schon für Rx-Präparate und 72% für nicht-verschreibungspflichtige Medikamente vorstellen. Bei Patienten, die bereits in Online-Apotheken Kunden sind, ist die Bereitschaft, ein E-Rezept direkt beim Hersteller einzulösen noch höher: 54% wären bereit dazu.


Foto/Grafik: E-Rezept Studie 2021Auch bei den Herstellern gerät einiges in Bewegung. So gehen Pharmaunternehmen für 2022 von einem Online-Anteil bei nonRx-Produkten von 30% und bis 2025 sogar von 40% aus, derzeit liegt er etwa bei 25%. Im Rx-Bereich wird ein Onlinemarktanteil bis 2022 von 3,6% und bis 2025 von 9,1% erwartet, derzeit rangiert er bei etwa 1,5%.

*Quelle: Smile BI - E-Rezept Studie 2021, befragt wurden 85 Manager von Pharma-Herstellern und 1.494 Endverbraucher; Grafik: E-Rezept Studie 2021; PM 16-2021-3


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