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Joint Venture boi: Fokus Digitalisierung

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DoktorABC

DoktorABC: Online-Arzt und Apothekenservice

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BKK VBU

Behandlung nach männlichem Standard

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AWMF

KI-Einsatz in der Medizin

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NUR FÜR ABONNENTEN

Optimierte Entwicklung von Arzneimitteln

Auf dem "Veeva F&E- und Qualitätsgipfel Europa" hat sich die Pharmabranche versammelt und über neue Ansätze zur Förderung digitaler Studien und den Wandel in den Bereichen Klinik, Qualität, Regulierung und Sicherheit diskutiert. Steve Guise, CIO der Division Roche Pharmaceuticals, betonte als Keynote Redner, dass Roche durch den Einsatz einer modernen technologischen Grundlage sich als Ziel gesetzt hat, den Nutzen für die Patienten um das Drei- bis Fünffache zu steigern und die Kosten für die Gesellschaft zu halbieren.
Andere Unternehmen stehen dem in nichts nach. So baut GSK ein vernetztes klinisches Ökosystem auf, um die Zykluszeiten für frühe Studienprozesse zu verkürzen, die Datenverwaltung zu vereinfachen und die EDC-Erstellungszeit um die Hälfte zu reduzieren. LEO Pharma vereinheitlicht Daten, um einfachere Prozesse, Automatisierung und proaktive Patientensicherheit zu ermöglichen. Idorsia, Novo Nordisk und TFS HealthScience schaffen eine Grundlage für digitale klinische Studien, um Sponsoren, Forschungseinrichtungen und Patienten miteinander zu verbinden. Jazz Pharmaceuticals führt Qualitätsdaten, Inhalte und Prozesse zusammen, um den Betrieb zu skalieren.
Chris Moore, Präsident von Veeva Europe, dem Veranstalter, ist überzeugt, dass "das fundierte Wissen und die Erfahrung, die die Teilnehmer des Veeva R&D and Quality Summit Europe mitbrachten, den Teilnehmern zu verstehen helfen, was nötig ist, um effizientere und schnellere Wege zu finden, um Medikamente zu den Patienten zu bringen. Diese innovativen Strategien können letztlich die gesamte Branche voranbringen."
Die Keynotes finden Sie unter:
https://www.veeva.com/eu/events/rd-summit/on-demand-overview/
(Foto: Screenshot Website Veeva)

 

DiGA-Register für Ärzt:innen

Das Ärzte-Portal esanum hat sich um ein DiGA-Register erweitert. In dem Verzeichnis erhalten die Mitglieder einen Überblick über alle in Deutschland zur Verschreibung zugelassenen digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA). Für einen idealen Überblick sind die Anwendungen in die Funktionssysteme des menschlichen Körpers unterteilt. Das DiGA-Register enthält kurze Beschreibungen der einzelnen Anwendungen, Patient:innengruppen, geeignete Altersgruppen, allgemeine Informationen zur Anwendung und Links zusammen mit den wichtigsten Informationen.
Mit dem DiGA-Register möchte esanum die Informationsgrundlage und die Sichtbarkeit digitaler Anwendungen in der Medizin stärken und einen zusätzlichen Kanal für den Austausch zwischen Industrie und der Ärzteschaft schaffen. Denn geplant ist, dass die Unternehmen der digitalen Anwendungen ihre Inhalte durch gesponserte Beiträge in einem Registereintrag platzieren und die Ärzteschaft damit erreichen können.
Weitere Informationen:
https://www.esanum.de/feeds/digitale-gesundheitsanwendungen-verzeichnis/
(Foto: Screenshot Website esanum)

 

Dauerbaustelle Finanzierung des Gesundheitssystems

Erst am Freitag (24.6.) hatte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) die Finanzen der Krankenkassen vorgestellt. So sind die Ausgaben im Bereich der Heilmittel (21,6%) sowie bei Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen (16,7%) "überproportional stark gestiegen". Und "die Arzneimittel wachsen mit 6,5 Prozent weiterhin überproportional stark und weisen im Vergleich mit den zwei anderen großen Ausgabenbereichen der GKV (Krankenhaus und Ärzte) die höchste Dynamik auf." Überproportional scheint das neue Lieblingswort zu sein. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht sich im nächsten Jahr mit einem 17 Mrd. Euro Defizit konfrontiert. Pharma soll eine Art Bonuszahlung über 1 Mrd. Euro leisten. Krankenkassen sollen ihre Reserven aufbrauchen. Im Gesundheitswesen kommt es naturgemäß zu viel Widerspruch, wenn es um Einsparungen geht - auch dieses Mal melden sich die unterschiedlichen Verbände dazu.
(Foto: Screenshot twitter Account Prof. Karl Lauterbach)

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Mit Digitalisierung hochwertige Gesundheitsversorgung sichern

Nur mit digitalen Angeboten und besserer Datennutzung wird sich das Gesundheitswesen weiterentwickeln. Viele Menschen sind offen dafür. Baden-Württemberg geht hier einen wichtigen Schritt. Das kann ganz Deutschland als Beispiel dienen, findet auch Prof. Hagen Pfundner, Vorstand Roche Pharma AG: „Diese Grundhaltung der Bürgerinnen und Bürger Baden-Württembergs braucht ganz Deutschland: für mehr Fortschritt und mehr Innovation."
(Foto: Juni 2022/ Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg)

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15 Jahre Healthcare Frauen: “Wir könnten viel mehr erreichen, wenn wir nicht nebeneinander arbeiten, sondern miteinander.”

Im Jahr 2007 sind die Healthcare Frauen (HCF) e.V. von sieben Geschäftsführerinnen der Gesundheitswirtschaft gegründet worden. Mittlerweile zählt der Verein knapp 200 Mitglieder. Neben einem zertifizierten Mentoring-Programm und Trainings für weibliche Führungskräfte ist auch die branchenweite Langzeitstudie DIG-IN Digitaler Healthcare Index auf den Weg gebracht worden sowie Projekte zur Gesundheitsförderung bis hin zur jüngsten Entwicklung für ein verändertes Miteinander in den Organisationen der einzelnen Gesundheitssektoren, dem Human Centered Leadership-Programm.
Aus dem Netzwerk ist zudem EASEE® entstanden, dem weltweit ersten minimal-invasiven Gehirnschrittmacher, der medikamentenrefraktären Patient:innen mit fokaler Epilepsie helfen kann.
Chantal Friebertshäuser, Senior Vice President und Geschäftsführerin MSD Deutschland), fordert, „dass wir damit aufhören, in Systemen zu denken, sondern damit beginnen, in Gesundheitszielen zu denken. Wir könnten viel mehr erreichen, wenn wir nicht nebeneinander arbeiten, sondern miteinander. Das erfordert mehr Diversität und die Orientierung an gemeinsamen Zielen."

Apothekenlieferdienst Kurando meldet Insolvenz an

Waren aus der Apotheke und OTC innerhalb von 30 Minuten vor die Haustür liefern. Das bieten einige Schnell-Lieferdienste an. Einer von ihnen ist Kurando. Seit einigen Wochen hat er seine Dienste eingestellt. Nun ist ein vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet.
(Foto: Screenshot Website Kurando)

 

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Digitale Plattform für Präventionsangebote

IBM iX - Studio Berlin und Pathways Public Health entwickeln zusammen mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) eine Online-Plattform. Auf dieser sollen präventive Gesundheitsangebote gebündelt werden. So soll sie digitale Beratung, Schulung, Projektmanagement und Vernetzung zu Prävention und Gesundheitsförderung bieten. 2023 soll die Plattform live gehen. Sie richtet sich an alle, die gesundheitsförderliche Projekte in der Settingprävention anbieten und nutzen.
Bisher sind nämlich Angebote der sogenannten Settingprävention – die in Kitas, Vereinen und Pflegeeinrichtungen wirken – nur selten digital nutzbar und auch selten miteinander verknüpft. Auf der Plattform soll es verschiedene Beratungs- und Austausch-Tools geben. Zentrales Element sind E-Learning-Angebote. In digitalen Projekträumen können neue Präventionsleistungen partnerschaftlich umgesetzt oder neu entwickelt werden. Eine öffentliche Website informiert über Präventionsprogramme und ermöglicht den direkten Kontakt zu den Angeboten.

Nestlé baut Investment in Nahrungsergänzungsmittel aus

Im Bereich Nestlé Health Science setzt der Schweizer Konzern weiter auf Gesundheitsprodukte. Ein Schwerpunkt dabei sind Nahrungsergänzungsmittel. Nestlé will daher seinen Partner Promedico übernehmen.
(Foto: Screenshot Website Nestlé Health Science)

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Douglas bietet Arzneimittel an: Ist das legal?

Über Douglas lassen sich OTC-Marken und Apothekenkosmetik ordern – seit die Parfümeriekette gemeinsame Sache mit einer Versandapotheke macht. Zwei Rechtsfragen sind allerdings nach wie vor kritisch. Und betroffene Hersteller reagieren sehr unterschiedlich.
(Foto: Screenshot Website Douglas)

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Die Top 10 Pharmaunternehmen nach Profit

Fierce Pharma hat für das Jahr 2021 die Top 10 der profitabelsten Pharmaunternehmen gekürt. Darunter finden sich Johnson & Johnson, Pfizer, Roche, AbbVie, Novartis und Merck & Co. Mit einem Nettogewinn von 24 Mrd. US-Dollar zeichnete sich Novartis als das profitabelste Pharmaunternehmen aus und schlug Pfizer und J&J, die 22 Mrd. US-Dollar bzw. 21 Mrd. US-Dollar an Nettogewinn verbuchten.
(Foto: Screenshot Website Fierce Pharma)

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Merck mit neuen Partnern

Merck wird zum einen mit dem Mulliken Center for Theoretical Chemistry der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn zusammen arbeiten. Innerhalb von drei Jahren sollen neue Tools für die computergestützte chemische Modellierung sowie neuer Repräsentierungen von Molekülen entwickelt werden. Zum anderen hat sich das Unternehmen mit Agilent Technologies zusammen getan. Gegenstand dieser Zusammenarbeit ist die Weiterentwicklung von Prozessanalysetechnologien (PAT). PAT ist ein Schlüsselfaktor für die Echtzeitfreigabe und das Bioprocessing 4.0.und wird von den Aufsichtsbehörden weltweit gefördert.
(Foto: Screenshot Website Priority Program SPP 2363 der Uni Münster)

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Strategische Zusammenarbeit zwischen Bristol Myers Squibb und Owkin

Owkin und Bristol Myers werden über mehrere Jahre zusammen arbeiten. Es geht um den Bereich der künstlichen Intelligenz (KI), um potenziell präzisere und effizientere klinische Studien für Bristol Myers Squibb zu entwickeln. Zunächst wird sich auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen konzentriert. Owkin erhält insgesamt 80 Mio. US-Dollar für die Vorauszahlung und die Eigenkapitalinvestition sowie möglicherweise weitere Zahlungen von über 100 Mio. US-Dollar, abhängig davon, ob die Zusammenarbeit bestimmte erfolgsabhängige Meilensteine erreicht. Venkat Sethuraman, Senior Vice President, Global Biometrics and Data Sciences, Bristol Myers Squibb, ist überzeugt davon, dass "... insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein Bereich mit erheblichem ungedecktem Bedarf sind, in dem wir die Möglichkeit haben, Technologie auf neue Weise einzusetzen, um potenzielle Durchbrüche für wartende Patienten weiter zu beschleunigen."
(Foto: Screenshot Website Owkin)

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Start für das “Centre for Planetary Health Policy”

Die globale Gesundheit ist nicht nur durch Corona auf eine harte Probe gestellt worden. Erderwärmung, Artensterben und Umweltverschmutzung sind weitere Faktoren, die die Gesundheit von Menschen weltweit beeinträchtigen. Die Denkfabrik "Centre for Planetary Health Policy" (CPHP) möchte Strategien für eine globale Gesundheitspolitik entwickeln. Die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG), ein Netzwerk von Vertreter:innen der Gesundheitsbranche, hat das CPHP gegründet. Ziel ist es, dass Politik-, Sozial- und Gesundheitswissenschaftler:innen gemeinsam Handlungsmöglichkeiten rund um die Frage entwickeln, wie das deutsche Gesundheitssystem den Folgen des Klimawandels und anderer planetarer Krisen wirkungsvoll begegnen kann.
Maike Voss, Direktorin des CPHP, betont: "Gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist es wichtig, auf die Zusammenhänge der planetaren Krisen aufmerksam zu machen und sie zu verstehen. Gleichzeitig müssen wir bessere Zukunftsvisionen entwickeln, denn es gibt ja auch Grund zur Zuversicht. Die Datenlage ist klar, die Wissenschaft ist sich einig und wir wissen was zu tun ist. Jetzt gilt es schnell ins Handeln zu kommen – dabei wollen wir unterstützen."
Hauptförderin der Denkfabrik ist die Stiftung Mercator. Dr. Lars Grotewold, Leiter des Bereichs Klimaschutz, erklärt: "Der Gesundheitssektor kann ein wichtiger Treiber für die Transformation werden, die Klima- und Biodiversitätskrise uns abverlangen. Mit dem Centre for Planetary Health Policy schaffen wir eine Plattform, die Dialog organisieren, Orientierung geben und Lösungen vorantreiben soll – offen, wissenschaftsbasiert und zielorientiert."
Ab heute (15. Juni) geht es los - die Eröffnungsveranstaltung findet von 17 bis 19 Uhr in den Räumlichkeiten der Stiftung Mercator am Hackeschen Markt in Berlin statt.
Livestream: https://www.youtube.com/watch?v=JVWbJrxBM-o
Website: https://cphp-berlin.de/de/
(Foto: Screenshot Website CPHP)

Schnell-Lieferdienste für Arzneien bekommen rechtliche Probleme

Wer ein Medikament braucht, kann es über einen Schnell-Lieferdienst bestellen. Doch das ist rechtlich kritisch. Das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) hält die Verträge zwischen Schnell-Lieferdiensten und Apotheken für nichtig.
(Foto: Screenshot Website Mayd)

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Das Wohl der Patient:innen im Blick?

Am Freitag, 10. Juni, verkündete die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, dass es in den Apotheken zusätzliche Betreuungsangebote geben wird. Geregelt ist das durch das in 2020 in Kraft getretene Vor-Ort-Apotheken-Stärkungsgesetz (VOASG). So haben Patient:innen Anspruch auf zusätzliche Betreuungsangebote der Apotheke, wenn sie fünf oder mehr verordnete Arzneimittel einnehmen, gegen eine Krebserkrankung neue Tabletten oder Kapseln erhalten (orale Antitumortherapie), nach einer Organtransplantation neue Medikamente verordnet bekommen, um die körpereigene Abstoßungsreaktion zu hemmen (Immunsuppressiva), einen ärztlich diagnostizierten Bluthochdruck haben und Blutdrucksenker einnehmen oder gegen eine Atemwegserkrankung Medikamente zum Inhalieren erhalten. Die Kosten übernehmen die Kassen.
Das stößt allerdings bei der Ärzteschaft bitter auf. Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), ätzt: "Offenbar scheinen die Krankenkassen über genügend finanzielle Mittel zu verfügen. Da wäre es nur folgerichtig, die letztlich fundiertere ärztlich-medizinische Betreuung mindestens auf das den Apotheken zugestandene finanzielle Niveau anzuheben. Die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen erbringen die gleichen Leistungen, trotz der besseren fachlichen Qualifikation, derzeit zu einem deutlich geringeren Satz. Das kann nicht sein."
Thomas Benkert, Präsident der Bundesapothekerkammer, betont: "Alle pharmazeutischen Dienstleistungen werden qualitätsgesichert erbracht. Die Bundesapothekerkammer hat für Apothekenteams passende Hilfestellungen erarbeitet. Für einige Dienstleistungen sind spezielle Fortbildungen nach Vorgaben der Bundesapothekerkammer zu absolvieren."

 

Gewachsener Marktanteil bei Biopharmazeutika

Der aktuelle Biotech-Report bescheinigt Biopharmazeutika für 2021 ein Wachstum in Sachen Umsatz- und Marktanteil. Eine besondere Chance bieten dabei die neuen Wirkstoffe im Kampf gegen seltene Krankheiten. Ein anderer wichtiger Aspekt ist die Digitalisierung, die bei seltenen Erkrankungen mittlerweile eine große Rolle spielt. Konkretes Beispiel: Haemoassist® bei Hämophilie.
(Grafik: vfa bio)

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Außendienst vor digitaler Veränderung

Thomas-Marco Steinle, CEO good healthcare group, sieht den Außendienst schon viel länger im Wandel als die Corona-Zeit nur noch deutlicher gezeigt hat. Doch er gibt auch zu bedenken: "Um den Außendienst zu digitalisieren, muss ein Mindset für virtuelle Kommunikation aufgebaut werden. Nicht nur der generelle Umgang mit der Technik und die Orchestrierung diverser interaktiver Tools oder eben auch die richtige Nutzung der Daten muss erlernt werden. Neben der technischen Komponente sollte es in solchen Trainings zudem darum gehen, unabdingbare Soft Skills für die digitale Kommunikation zu entwickeln, um aus einem Gespräch ein echtes Erlebnis zu machen."
(Foto: Logo good healthcare group)

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Zum Thema watchOS 9 von Apple

Gelesen auf twitter von Sylvia Thun
@ProfThun:
Eine allgemein zugängliche, kostenfreie Referenzdatenbank für Fertigarzneimittel gemäß § 31b SGB V auf Basis von
@ISO_IDMP ist nun schnell zur Verfügung zu stellen. @bfarm_de @BMG_Bund @SOzegowski @Karl_Broich @Karl_Lauterbach
#FHIR benötigt 24/7 Zugriff auf Terminologien.

Apple watchOS 9: Mit neuer Medikations-App

Apple Watch Nutzer:innen können ihre Daten mit der neuen Software-Version besser tracken: So bietet die aktualisierte Trainingsapp erweiterte Messwerte, Ansichten und Trainingserlebnisse. Eine neue, von der FDA freigegebene Vorhofflimmern (AFib) History Funktion zeigt ein genaueres Bild des Gesundheitszustands. Und in Sachen Medikation soll die neue Medikations-App die Nutzer:innen dabei unterstützen, ihre Medikamentenverordnungen einfach und vertraulich zu verwalten, zu verstehen und im Blick zu behalten.
(Foto: Screenshot Apple Website watchOS 9)

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Pfizer plant Ausstieg bei Consumer-Health-JV mit GSK

GlaxoSmithKline (GSK) will seine OTC-Sparte an die Börse bringen. Nicht mehr mit dabei: Pfizer. Der US-Pharmakonzern plant seinen Anteil an dem Unternehmen namens Haleon zu verkaufen, wenn GSK es im Juli abspaltet.
(Foto: Screenshot Twitter Account GSK)

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Medienkooperation in Sachen medizinische Fortbildung

Campmed ist aus der Medienkooperation von derCampus mit dem Universimed-Verlag Mainz und dem dazugehörigen Fachmedium DER ALLGEMEINARZT entstanden. Für das Jahr 2023 werden z. B. drei Hybrid-Veranstaltungen geplant, die Webcasts (von jeder Veranstaltung), Zugriffscode für alle Teilnehmer zur On-Demand Library, Bannerwerbung in der On-Demand Library und 50 zusätzliche Zugriffscodes für die Abgabe beinhalten.
Hintergrund:
derCampus ist ein Unternehmen von Robert Oberhauser und der Interplan AG. Das neue Unternehmen verfügt über 50 Jahre Erfahrung im Event- und Kongressmanagement. Universimed ist seit über 30 Jahren als medizinischer Fachverlag aktiv - in den Bereichen Print, Online und Event. Seit 2021 gibt Universimed Deutschland die Zeitschrift „Der Allgemeinarzt" heraus. Der Verlag mit Hauptsitz in Wien ist gemeinsam mit dem MedMedia-Verlag Teil der Futuro-Verlagsgruppe. Die Gruppe gibt über 40 medizinische Fachmedien in Deutschland, Österreich und der Schweiz heraus.
(Foto: Screenshot Allgemeinarzt.digital)

Aufstieg zum Client Service Director bei SLYHEALTH

Jana Weinert (36, Foto) leitet seit Anfang 2021 das Biotech-Team von SLYHEALTH. Nun ist sie zum Client Service Director (CSD) befördert worden. Mit über 15 Jahren Erfahrung in der Kommunikationsbranche war ihre erste Station In Stuttgart und betreute dort als Account Director den Kunden Mercedes-Benz von 2012 bis 2013. Nach der Elternzeit zog sie 2015 nach Berlin, wo sie nach einer Zwischenstation bei der Heimat Berlin mit dem Schwerpunkt Verbandskommunikation im Herbst 2017 zur Peix Health Group wechselte. Dort entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Healthcare Kommunikation. Sie verantwortete bei Peix als Account Director ein Team. Dort arbeitete sie bereits eng mit den beiden SLYHEALTH Geschäftsführern Annette Brandau und Mario Michael Schmidt zusammen, die damals Mitglieder der Geschäftsleitung von Peix waren.
Annette Brandau, CEO SLYHEALTH, ist "sehr stolz darauf, dass Jana Weinert diese Position übernimmt... Wir freuen uns, eine weitere starke Frau in einer Führungsposition verankern zu können, denn das ist es, was unsere Gesellschaft und unsere Branche braucht."

Das E-Rezept kommt

Und zwar ab dem 1. September - in diesem Jahr noch. Gemäß des einstimmigen Beschlusses der Gesellschafterversammlung der gematik GmbH am 31. Mai "werden die Krankenkassen und die Apotheken spätestens ab dem 1. September 2022 bundesweit in der Lage sein, E-Rezepte einzulösen und abzurechnen", informiert die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Die Voraussetzung ist allerdings, dass die im Januar dieses Jahres abgestimmten Qualitätskriterien, wie die Hürde von 30.000 ausgestellten, eingelösten und abgerechneten E-Rezepten im Rahmen der laufenden Testphase, erfolgreich umgesetzt werden. In den Arztpraxen, Zahnarztpraxen und Krankenhäusern wird die verbindliche Einführung des E-Rezepts zum 1. September 2022 in Schleswig-Holstein und Westfalen-Lippe beginnen, sofern die technischen Voraussetzungen dort jeweils gegeben sind. Bis zur verbindlichen Einführung des E-Rezeptes in weiteren Regionen sind alle beteiligten Leistungserbringer angehalten, von der freiwilligen Möglichkeit der E-Rezept-Ausstellung Gebrauch zu machen.
DAV-Vorsitzender Thomas Dittrich schwört die Apothekerschaft ein: „Wir stellen uns der digitalen Transformation und sind für die konsequente Einführung des E-Rezeptes. Was die Anbindung an die Telematik-Infrastruktur angeht, sind die Apotheken schon längst E-Rezept-ready. In den kommenden drei Monaten werden die Apotheken nun auch ihr Personal vollständig schulen, damit Hardware, Software und deren fachgerechte Bedienung reibungslos ineinandergreifen können."
Mehr unter: https://www.daserezeptkommt.de/
(Foto: Screenshot Website dasrezeptkommt.de)

1. Self Tracking Report 2022: Daten nutzen

Abgefragt bei 5000 Umfragteilnehmer:innen worden ist, ob sie gewillt sind, ihre Gesundheitsdaten weiterzugeben. Und die Bereitschaft ist da: Vier von fünf Bürger:innen sind u.a. für eine nationale Forschungsdatenbank, gefüllt mit ihren Patientendaten. Dank Smartphone & Co. sind die Daten nämlich durchaus vorhanden. Ein Schatz also, um z. B. Daten für individuelle Therapien zu verwenden.
(Grafik: EPatient Analytics GmbH)

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Neuer Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF

Mario Brandenburg (FDP) ist der neue Parlamentarische Staatssekretär und Nachfolger von Thomas Sattelberger im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Und der scheint sich mit KI besonders gut auszukennen, wie die Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger hervorhebt: „Ich freue mich sehr, mit Mario Brandenburg einen ausgewiesenen Fachmann für die Themen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für diese wichtige Funktion gewonnen zu haben. Mit seiner Expertise insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz ist er eine große Verstärkung. Hier kann er künftig wichtige Impulse für die technologische Souveränität unseres Landes setzen..."
(Foto: Screenshot www.mariobrandenburg.de)

Innovative Diagnostik: Bakterien lassen Sonden leuchten

Mit Affenpocken und Corona liegt der Fokus gerade auf Viren. Dabei verursachen auch Bakterien große Probleme. Ihre zunehmenden Resistenzen gegen Antibiotika verstärken diese. Um bakterielle Krankheitserreger in klinischen Proben nachzuweisen, haben deutsche und israelische Forschende spezielle molekulare Sonden mit Lichtsignal entwickelt.
(Foto: Elektronenmikroskopische Aufnahme von Staphylococcus aureus, einem der Erreger, den die neuen Sonden nachweisen können. © HZI / Manfred Rohde)

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WEFRA: Pause von Awards

WEFRA LIFE legt eine Pause in diesem Jahr bei nationalen und internationalen Awards ein. Fokussiert werden soll sich stattdessen "zufriedene und langfristige Kundenbeziehungen zu pflegen sowie gemeinsam Kampagnen und neuartige Produkte zu entwickeln, die den Gesundheitsmarkt weiter vorantreiben," betont Matthias Haack, CEO WEFRA LIFE. Er ergänzt noch, dass die Agentur sich "nicht nur über Awards definieren" möchte.
(Foto: Screenshot Logo Website WEFRA LIFE)

Ärztetag fordert Maßnahmen für bessere Gesundheitsversorgung

Ukraine-Krieg, Notfallversorgung, Kindergesundheit – all das spielt eine bedeutende Rolle in Deutschlands Gesundheitswesen. Auf dem 126. Deutschen Ärztetag fassten die Vertreter:innen Beschlüsse für verschiedene Bereiche. Ein Überblick.
(Foto: Jürgen Gebhardt)

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Gestrichene Homöopathie

Die Delegierten haben beim 126. Deutschen Ärztetag die Zusatzbezeichnung Homöopathie aus der (Muster-)Weiterbildungsordnung (MWBO) gestrichen. Bereits 13 von 17 Landesärztekammern haben die Zusatzbezeichnung aus ihren Landesweiterbildungsordnungen entfernt. Damit soll die MWBO "vereinheitlicht" werden. Dr. Johannes Grundmann war es wichtig zu betonen, "dass es nicht darum gehe, Menschen zu verbieten, homöopathische Mittel einzusetzen. Es ist aber Aufgabe der Ärztekammern, definierte und überprüfbare Lernziele festzulegen und abzuprüfen."
Die Ärztekammer Bremen hatte im September 2020 als erste Kammer die Homöopathie aus ihrer Weiterbildungsordnung gestrichen. Ein Bremer Arzt hatte dagegen geklagt, war aber in zwei Instanzen abgewiesen worden. Zudem hat die Bremer KV als erste KV drei Selektivverträge zur Vergütung homöopathischer Leistungen gekündigt. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach bekräftigte den Entschluss mit der Aussage, dass "gute Medizin auf dem Boden der Wissenschaft stehe."
Fast wie die Faust aufs Auge passt dazu die pharmacon, einem wissenschaftlichen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer, der auch gerade stattfindet. Dort wird auch das Thema pflanzliche Arzneimittel behandelt - die Wirkung pflanzlicher Arzneimittel sollte weder über- noch unterschätzt werden, heißt es da.
Eigentlich schade, dass Gräben geschaffen werden anstatt beide Bereiche sinnvoll miteinander zu verbinden, wo es in der Therapie gut für den Patienten sein könnte. Der Hersteller homöopathischer Einzelmittel und Schüßler-Salze DHU drückt das so aus: "Wir sind der festen Überzeugung, dass Sie so einzigartig sind wie Ihre Gesundheit. Deshalb unterstützen wir Sie dabei, Ihren eigenen, ganzheitlichen Weg zu Gesundheit und Wohlbefinden zu gehen. Die Homöopathie bietet Ihnen die Möglichkeit, ganz individuell, sanft und natürlich auf Ihre persönlichen Beschwerden einzugehen und die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers zu aktivieren. Dabei lässt sich Homöopathie ideal mit konventioneller Medizin verbinden."
(Foto: Screenshot Programmheft 126. Deutscher Ärztetag)

Allianz “Access to Oncology Medicines (ATOM)”

Die Verbesserung des Zugangs zu Krebsmedikamenten in Ländern mit niedrigen und mittlerem Bruttosozialprodukt ist eine Herausforderung. Um dieses Problem effektiv anzugehen, ist ein neuer partnerschaftlicher Ansatz erforderlich, betont eine neue Vereinigung, die sich kurz ATOM nennt. Dabei handelt es sich um eine Partnerschaft aus Organisationen der Zivilgesellschaft sowie aus dem öffentlichen und privaten Sektor. Zu diesen Partnern zählen u.a. AstraZeneca, Bristol Myers Squibb, Novartis, Roche, Sanofi, Teva.
(Foto: Screenshot Website uicc.org)

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Papiermonster

Die AOK hat Scholz & Friends mit einer Online- und Social-Media-Kampagne für die „Meine AOK-App" beauftragt.
Kernstück der Kampagne ist ein 30-sekündiger Onlinefilm: Dessen Darsteller sind allesamt in heimischen Büros zu finden und entwickeln sich zu Monstern. Der Spot wird hauptsächlich via YouTube über das Google-Netzwerk ausgespielt. Dazu gibt es Kurzclips des Films für Social Media sowie verschiedene weitere Assets wie Onlinebanner, Video-Ads und Instagram-Storys. Ziel der Kampagne ist es, die Downloadzahlen der „Meine AOK-App" weiter zu steigern und Aufmerksamkeit zu generieren.
Die Kampagne läuft vom 16.05. bis 14.07.2022. Die Spots wurden von der Scholz & Friends Inhouse Produktion umgesetzt, Regie führte Daniel Klessig. Die Mediaplanung liegt bei HAVAS Germany.
Den Spot zum Anschauen hier:
Entweder via Link:
https://www.youtube.com/watch?v=7WqMHKD1igg

Oder über den QR Code:

 

QR Code Papiermonster

 

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Let’s #CelebrateDiversity!

Belén Garijo, Vorsitzende der Geschäftsleitung und CEO der Merck Gruppe und die erste Frau in der Position als alleinige Vorstandsvorsitzende eines DAX-Unternehmens, ist Botschafterin des 10. Deutschen Diversity Tags. Für Garijo sind es "Superkräfte", die Vielfalt in Unternehmen und Gesellschaft bedeutet. Am 31.05.2022 wird der Tag gefeiert. Über hunderte Aktionen sind bereits angemeldet worden und möchten Angestellten und der Öffentlichkeit Gelegenheiten bieten, sich mit Vielfalt auseinanderzusetzen und sie zu feiern.
Mehr unter: www.diversity-tag.de

“Zuwendung statt Zuteilung - den Menschen zum Maßstab machen”

Das ist das Motto des 126. Deutsche Ärztetags. In einem mit großer Mehrheit gefassten Beschluss wird der Gesetzgeber von den ärztlichen Delegierten aufgefordert, wichtige Reformen im Gesundheitswesen umzusetzen.
Sie forderten: "Insbesondere sind die ambulanten und stationären Versorgungsstrukturen patientengerecht, sektorenverbindend und digital vernetzt auszugestalten." Zudem ist es wichtig, die Gesundheitskompetenz der Bürgerinnen und Bürger zu stärken sowie die Forschungsförderung zur Pandemieprävention auszubauen.

Gesundheitswesen: Einsparung durch Digitalisierung

McKinsey sieht eine "42-Miliarden-Euro-Chance für Deutschland". So lautet ein Teil des Studientitels, der mit "Digitalisierung im Gesundheitswesen" beginnt. Denn "richtig eingesetzt kann die Digitalisierung im Gesundheitsbereich massiven Nutzen stiften. Wir reden von einer 42-Milliarden-Euro-Chance, von der alle im Gesundheitswesen profitieren könnten", betont McKinsey-Partner Stefan Biesdorf, Co-Autor der Studie. McKinsey Junior Partnerin Kristin Tuot, ebenfalls Co-Autorin der Studie, fügt hinzu: "Das Potenzial der Digitalisierung im Gesundheitswesen hat sich innerhalb von vier Jahren um rund 8 Mrd. Euro oder 24% erhöht."
(Grafik: McKinsey)

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Communicator Awards 2022

2022 sind bei den Annual Communicator Awards auch wieder Einreicher aus der Healthcare-Branche für Arbeiten aus dem vergangenen Jahr bewertet worden. Verliehen wird der Preis von der Academy of Interactive & Visual Arts in New York. In der Jury sitzen Professionals der Marketing- und Media-Branche aus über 50 Staaten und 15 Ländern. 2strom ist mit drei Awards of Distinction ausgezeichnet worden. Zu den Gewinner-Kampagnen zählen zwei Arbeiten für Medice, u.a. für AktivaDerm® ND, und für die CD-Entwicklung eines Berliner Start-up im Healthcare Bereich.
Alle Gewinner finden Sie unter:
https://www.communicatorawards.com/winners/winners-gallery/

"Tempomacher in der Gesundheitsforschung"

Damit Ergebnisse aus der Forschung schnell bei den Menschen ankommen, sind die DZG (Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung) betraut worden. Es geht dabei u.a. um Herz-Kreislauf-Krankheiten, Lungenerkrankungen, Krebs, Infektionserkrankungen, Diabetes und neurodegenerativen Erkrankungen. Auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sind sie gegründet worden. Vier von sechs DZG sind in diesem Jahr 10 Jahre alt geworden: Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK), Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL) und Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF). Für Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) sind die Zentren "Tempomacher in der Gesundheitsforschung".
(Foto: Screenshot Website BMBF / Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung)

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Etablieren einer “eHealth Vision”

Von Mende Marketing möchte mit der "eHealth Vision" eine neue jährliche Veranstaltungsreihe starten. Zu ersten Mal kamen vergangenen Donnerstag (19. Mai) etwa hundert On- und Offline-Teilnehmer:innen zusammen. Thema: Herausforderungen, vor allem aber Potenziale der Digitalisierung für die Gesundheitsbranche. Swea von Mende, Inhaberin der gleichnamigen Marketing GmbH, verspricht sich "von dieser Reihe einen inspirierenden, branchenübergreifenden Austausch und Synergieeffekte, die im Idealfall auch zu Kooperationen führen."
Pascal Morgan skizzierte in seinem Impulsvortrag „2050 – The Future of Society", dass eine der fünf größten Herausforderungen unserer Zeit ‚Global Health' ist. Ein Weg, ihr zu begegnen, sind künstliche Intelligenz und digitale Technologien."

Ideen für neue Versorgungsformen

Ideen für neue Versorgungsformen
Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat 114 Ideenskizzen für neue Versorgungsformen erhalten. Nun werden Ideen ausgewählt, die ihr Konzept in einem Vollantrag vorstellen dürfen. Die Entscheidungen werden bis voraussichtlich zum 4. Quartal 2022 erfolgen. Die Konzeptentwicklung wird mit einem Förderbetrag von bis zu 75.000 Euro gefördert.
Ideenskizzen in folgenden Themenfeldern:

  • interdisziplinäre Versorgungsangebote und geeignete Angebote im Bereich der Sekundär- und Tertiärprävention für Patientinnen und Patienten mit komplexem Versorgungsbedarf: 27
  • neue Versorgungsformen zur Entlastung von Pflegefachkräften: 9
  • Einbindung von digitalen Technologien im Versorgungsalltag: 25
  • Digitalisierung in der Heilmittelerbringung: 9
  • sozialraumbezogene Versorgungsmodelle unter Einbeziehung der kommunalen gesundheitsbezogenen Daseinsvorsorge: 9
  • Stärkung der hausärztlichen Versorgung: 11
  • Versorgungsmodelle für Kinder und Jugendliche: 5
  • Themenoffen: 19

Digitale Kompetenz nötig

Prof. Dr. Felix Hoffmann von der APOLLON Hochschule findet, dass "wir in Deutschland auf der Ebene der einzelnen Technologien einen sehr guten Stand erreicht haben. Es gibt bei uns ganz viele Möglichkeiten der Anwendung im Gesundheitswesen wie telemedizinische Anwendungen oder die medizinische Diagnostik mittels künstlicher Intelligenz. Diese vielen Möglichkeiten müssen nun zusammengeführt werden, zu einem großen, digitalen Ökosystem, in dem die einzelnen digitalen Technologien ihren Platz finden..." Neben Schwierigkeiten bei z. B. der Telematikinfrastruktur sieht er aber auch eine andere Herausforderung in diesem Ökosystem: die digitale Kompetenz sowohl bei der Bevölkerung als auch bei im Gesundheitswesen tätigen Menschen. Um letztere zu qualifizieren, wird an seiner Hochschule ab dem 1. Juli der Masterstudiengang „Digital Health Management" gestartet.
(Foto: Screenshot Website Apollon Hochschule)

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Gemeinsame Unterstützung in Sachen COVID-19-Impfstoffe

Die europäische Arzneimittel Agentur (EMA) übernimmt eine gemeinsam von der International Coalition of Medicines Regulatory Authorities (ICMRA) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstellten Erklärung und F&Q für das medizinische Fachpersonal. Ziel ist es, dass Angehörige der Gesundheitsberufe Fragen zur Rolle der Aufsichtsbehörden bei der Überwachung von COVID-19-Impfstoffen beantworten können. Das soll ihnen mehr Sicherheit geben - und letztlich auch mehr Sicherheit den Geimpften.
(Foto: Screenshot Website ICMRA)

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Kommunikation in Richtung Patient:innen

Geht es um die Therapie und vor allem um die Compliance, sind neben gut verträglichen Medikamenten, unterstützenden HCP auch das Mitmachen der Patient:innen ausschlaggebend. Dafür brauchen diese gute Informationen - und auch wirklich nützliche. Doch wie empfinden das die Patient:innen selber? Spirit Link hat in einem Blogeintrag fünf wichtige Punkte zusammengefasst: 1. Informationen müssen verständlich sein, 2. Informationen müssen vertrauenswürdig sein, 3. Studien-Kommunikation ist wichtig, 4. Aufklärung zu Nebenwirkungen ist wichtig und 5. Patient:innen kennen ihre Bedürfnisse am besten.
(Foto: Screenshot Spirit Link Blog)

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Gefordertes Sofortprogramm MDR/IVDR

Die Medical Device Regulation (MDR) ist bereits seit dem 26. Mai 2021 in Kraft. Bis zum 26. Mai 2024 dauert noch die Übergangsperiode. Durch die MDR sind die Zertifizierungen von allen medizintechnischen Bestands- sowie Neuprodukten neu geregelt worden. Die Konsequenz ist, dass an die 450.000 verschiedenen Bestandsprodukte neu bewertet werden müssen, ob sie den MDR Standards entsprechen. Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) und der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) sehen dadurch große Herausforderungen auf die Hersteller zukommen. Um diese abzufedern, fordern die beiden Verbände "Sofortmaßnahmen zur Sicherstellung der Patientenversorgung unter der MDR & IVDR".
(Foto: Screenshot Website BVMed)

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Zum Austausch von Biosimilars

Der Unparteiische Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Prof. Dr. Josef Hecken (Foto: BAH auf twitter/Berliner Runde), hat auf der 11. Berliner Runde des BAH ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert. Und zwar zum Thema, ob und wie nicht mehr nur Generika, sondern auch Biosimilars ausgetauscht werden können. In 2019 wurde das im Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) so festgeschrieben: "Sog. Biosimilars („ähnliche biologische Arzneimittel") sollen schneller in die Versorgung kommen. Der G-BA regelt mit Vorlaufzeit von 3 Jahren die Details für den Austausch auf Apothekerebene." Zeit hat der G-BA noch bis zum 16. August diesen Jahres. Hecken meinte: "Wir müssen auf alle Fälle den Therapieerfolg sichern, selbst wenn die Evidenz etwas anderes sagt und der Patient irrational handelt." Denn Patient:innen hätten ihre jahrelange Therapie und das solle nicht durch mehrfache Umstellungen gefährdet werden. Im Gespräch mit einer Mitarbeiterin vom Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) parierte er folgendermaßen: „Ich habe ihr gesagt: Dann stellen Sie sich vor die Apotheke und erklären den Patienten das. Am besten mit einer großen Powerpoint-Präsentation, damit sie nicht direkt vor der Apotheke geschlachtet werden."
(Quelle: apotheke adhoc)

G-BA: Klarstellung bei frühen Nutzenbewertung zu COVID-19-Medikamenten

Diese Erstattungsfähigkeit von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln mit monoklonalen Antikörpern zur präventiven Anwendung zum Schutz vor COVID-19 soll am 25. November 2022 enden. Bis zu diesem Datum gilt noch die "epidemische Lage von nationaler Tragweite", kurz die Corona Notlage. Das bedeutet aber auch einige Unklarheiten bei der frühen Nutzenbewertung von verschreibungspflichtigen COVID-19-Arzneimitteln, sorgt sich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) und fordert eine Klarstellung.
(Foto: Logo G-BA)

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Computer entschlüsselt neue Ziele für Medikamente

Auf dem Weg zur personalisierten Medizin: In diese Richtung zielen neue Arzneien – auch um Nebenwirkungen zu reduzieren. Eine deutsche Forschergruppe hat nun mit Hilfe einer Software neue Angriffspunkte für künftige Medikamente gefunden. Sie haben die GPCR-Proteine im Visier.
(Grafik: Janik Hedderich / In der beispielhaften Darstellung eines GPCR-Proteins sind bereits bekannte (KS) sowie neu identifizierte Bindungstaschen (OS) verzeichnet, für die erst noch Kopplungspartner gefunden werden müssen.)

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Janssen: App PAH als “digitale Brücke”

Behandlungen verbessern und Therapiegespräche effizienter gestalten: Gerade chronisch Kranke benötigen den engen Austausch mit Ärzt:innen. Menschen mit Lungenhochdruck (PAH) kann dabei nun eine neue App helfen. Damit sollen Behandelnde den Krankheitsverlauf besser im Blick behalten können. Das ist ein Schritt in die Richtung, immer mehr Apps und digitale Anwendungen für ganz spezielle Bedürfnisse zu entwickeln.
(Foto: Screenshot Twitter Account Janssen EMEA)

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World Orphan Drug Alliance: Zusammenschluss bei seltenen Erkrankungen

EffRx Pharmaceuticals, Medis, Orpharm, OrphanDC und Vector Pharma haben sich zusammen getan und die "World Orphan Drug Alliance" (WODA) gegründet. Dabei werden 68 Länder abgedeckt - und zwar in den diesen Regionen: Türkei, Mittlerer Osten und Nordafrika, Russland und GUS-Region, Mittel- und Osteuropa, Lateinamerika und die Schweiz. Martina Perhari?, CEO von Medis, betont: „Die WODA konzentriert sich auf die Märkte, die komplex sind und oft von den großen Pharma- und Biotech-Unternehmen übersehen werden. Die WODA-Gebiete bieten jedoch beides: einen Pool an bedürftigen Patienten und potenzielle Finanzierungsmöglichkeiten für seltene und spezifische Krankheiten. Es gibt potenziell mehr als 64 Millionen Patienten mit seltenen Erkrankungen in den WODA-Regionen."
(Foto: Screenshot Website WODA)

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Studie zur Nutzung von Online-Sprechstunden

In 2018 wurde auf dem 121. Deutschen Ärztetag die Online Sprechstunde erlaubt - oder wie es im Beschlussprotokoll "Fernbehandlung" heißt. Dieser Beschluss kam gerade recht, nachdem nur ein Jahr später Corona gerade diese Voraussetzung nötig machte. Und obwohl einer Mehrheit die Online Sprechstunde ein Begriff ist, würden 44% mehr zum Thema wissen wollen, z. B. darüber, bei welchen Beschwerden sie genutzt werden kann, zur technischen Ausstattung oder wie eine solche Videosprechstunde abläuft, zeigen Ergebnisse einer Studie der Stiftung Gesundheit. Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, ordnet das folgendermaßen ein: "Videosprechstunden sind eine Chance für die zukünftige Gesundheitsversorgung in Deutschland. Auch wenn die Zahl an Online-Sprechstunden weiter steigt, bleiben für viele Menschen die Hürden zur Nutzung solcher Medien für die eigene Versorgung bestehen."
(Grafik: Stiftung Gesundheit)

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Digitalisierung durch qualitätsgesicherte Leitlinien

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) macht sich Gedanken darüber, wie das Gesundheitswesen nachhaltig digitalisiert werden kann - und hat dazu ein Konzept "Digitalisierung von Leitlinienwissen" erstellt. Darin heißt es: "Es geht um nicht weniger als die Schaffung eines einheitlichen Kommunikationsstandards. Dadurch soll sichergestellt werden, dass digitale Anwendungen in der Medizin nicht als „stand-alone"-Lösungen, sondern als allgemein nutzbare Werkzeuge gedacht werden, um Doppelarbeiten und Sackgassen zu vermeiden. Die AWMF verfolgt in diesem Kontext ein umfassendes, international abgestimmtes Projekt zur Digitalisierung von qualitätsgesichertem Leitlinienwissen als Teilaspekt des 'Digital Trustworthy Evidence Ecosystem'."

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IQVIA Start-up Award 2022

Zum dritten Mal hat IQVIA den IQVIA Start-up Award verliehen. Aus 35 Bewerbungen wählte eine Expertenjury, ergänzt um ein Publikums-Voting, fünf Unternehmen in die Endrunde. Der Gewinner in diesem Jahr ist Pulsewave AG. Ziel ist es zu einem digitalen Gesundheitsunternehmen zu werden mit neuen Ansätzen, wie u.a. Krankheiten wie Arteriosklerose klinisch diagnostiziert und im Laufe der Zeit überwacht wird.
(Foto: Screenshot Website Pulsewave)

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Pharmaziestudium soll modernisiert werden

Die Mitgliederversammlung der Bundesapothekerkammer (BAK) hat beschlossen, dass die Ausbildung der Apotheker:innen modernisiert werden soll. BAK-Präsident Thomas Benkert begründet den Beschluss: "Die aktuell gültige Approbationsordnung stammt aus dem Jahr 2001 – eine Anpassung ist aufgrund der enormen wissenschaftlichen Fortschritte, insbesondere bei der Entwicklung neuer Arzneimittel, aber auch der modernen Arzneimitteltherapie, dringend nötig... Wichtig ist uns, dass der Studiengang bundesweit einheitlich bleibt und mit einem Staatsexamen endet."

Das soll passieren:

  • Das Pharmaziestudiumsoll um zwei Semester auf insgesamt zehn Semesterverlängert werden.
  • Die Zahl der Studienplätze soll dabei weder verringert noch die Betreuung der Studierenden schlechter werden.
  • Vor allem die Fächer Klinische Pharmazie und Pharmakologie müssen intensiviert werden.
  • Zum verlängerten Studium gehören auch neue Lehrinhalte, etwa zu computergestützten Verfahren in der Wirkstoffforschung oder neuartigen Therapien, sowie interprofessionelle Lehrveranstaltungen mit Medizinstudierenden.
  • Ergänzend zum Studium sollen Pharmaziestudierende in Zukunft eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit anfertigen.

(Foto: ABDA)

Merck macht gemeinsame Sache mit Amphista Therapeutics

Innovative Wege sind immer gefragt, um Krebs und immun-entzündliche Erkrankungen zu behandeln. Um neue, sogenannte TPD-Therapien zu entwickeln, gehen Merck und Amphista Therapeutics nun eine strategische Kooperation ein. Die Therapeutika fokussieren sich auf gezielten Proteinabbau (TPD).
(Foto: Screenshot Twitter Account von Amphista Therapeutics)

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MAA-Report: Cooke besorgt über die Arbeitsbelastung der EMA: „Wir brauchen Hilfe"

Eine Aussprache mit dem Umwelt- und Gesundheitsausschuss (ENVI) des Europäischen Parlaments Ende November bot EMA-Chefin Emer Cooke Gelegenheit, auf die personelle Belastung ihrer Agentur aufmerksam zu machen. „Wir brauchen Hilfe, wir brauchen definitiv Hilfe", war die deutliche Antwort der Exekutivdirektorin auf die von Ausschussmitgliedern mehrfach gestellte Frage: Wie kommen Sie zurecht?

Außerdem finden Sie im neuen MAA-Report:
207 neue Arzneimittel auf dem Weg zur Zulassung in der EU,
63 im Jahr 2021 zugelassene Arzneimittel (AUT),
13 Arzneimittel mit Positive Opinion (POP),
75 Arzneimittel, für die die Zulassung bei der EMA beantragt wurde.

Im aktuellen MAA-Report finden Sie darüber hinaus Übersichten sortiert nach Indikationsgebiet und Herstellern, separiert nach Negative Opinion, Antrag zurückgezogen sowie 111 ausgewählte Late-Stage-Arzneimittel (Pre-Registration).

Alle Erscheinungstermine des MAA-Report im Jahr 2021 finden Sie hier

 

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