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17. January 2017   Sie sind nicht eingeloggt    
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Ansgar Jonietz ist “Manager des Jahres”
Vom Gesundheitswirtschaftsmagazin kma (Georg Thieme Verlag) ist Ansgar Jonietz, Gründer, Alleingesellschafter und Geschäftsführer von “Was hab‘ ich?”, zum “Manager des Jahres 2016” ausgezeichnet worden. Sein in 2011 gegründetes Start-up übersetzt Befunde für Patienten, so dass sie sie wirklich verstehen können. An der Übersetzungsarbeit beteiligen sich ehrenamtliche Medizinstudenten und Ärzte.
Takeda stärkt globales Onkologie-Portfolio
Takeda startet im neuen Jahr gleich mit einem Übernahmevorstoß. Das Unternehmen möchte den US-Pharmahersteller Ariad übernehmen. Der Wert der geplanten Fusion beträgt ca. 5,2 Mrd. US-Dollar. Ariad verfügt u.a. über das Leukämie-Medikament Iclusig. Außerdem ist ein neues Arzneimittel gegen Lungenkrebs in der Pipeline, über dessen Zulassung bis Ende April entschieden werden - und als “Blockbuster” gelten soll.
Pfizer übernimmt Antiinfektiva-Portfolio von AstraZeneca
Pfizer hat die Entwicklungs- und Vermarktungsrechte an den Antiinfektiva von AstraZeneca übernommen. Dr. Andreas Ludäscher, Geschäftsführer Pfizer Pharma PFE GmbH, betont: “Bereits jetzt können wir Ärzten und Patienten in Deutschland etwa 15 Antiinfektiva zur Verfügung stellen und durch die Übernahme wird das Angebot in diesem bedeutenden Therapiebereich erweitert. Zudem bestätigt die Übernahme den strategischen Fokus unserer Investitionen und schafft Potenzial für nachhaltiges Umsatzwachstum für den Geschäftsbereich Pfizer Essential Health.”
Studien zur Innovationskraft
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat sich zwei Studien angesehen - den "Science Technology and Innovation Outlook 2016" der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und die "Innovationserhebung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)" - und zieht für die deutsche Innovationskraft ein positives Fazit. Laut der OECD-Studie gehört Deutschland zu den fünf Ländern, die weltweit am meisten in FuE (Forschung und Entwicklung) investieren (2015: FuE-Ausgaben erstmals bei 3% des Bruttoinlandsprodukts). Die OECD  benennt sechs Bereiche als "globale Megatrends" für die Forschung: Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Nachhaltiges Wirtschaften und Energie, Innovative Arbeitswelt, Gesundes Leben, Intelligente Mobilität und Zivile Sicherheit.
Kooperation mit Fokus auf schnellere Entwicklung von onkologischen/immunonkologischen Prüfsubstanzen
EMD Serono, das biopharmazeutische Geschäft von Merck in den USA und Kanada, erhält als erstes Unternehmen Zugang zur Forschungsplattform APOLLO (Adaptive Patient-Oriented Longitudinal Learning and Optimization) des MD Anderson Cancer Centers der University of Texas. Die Kooperation ist auf drei Jahre angelegt mit dem Ziel, Prüfsubstanzen für Krebstherapien bei den vier Tumorarten Brust- und Darmkrebs, sowie Glioblastom und Leukämie schneller entwickeln zu können.
Digital Health: Möglichkeiten pushen
Die Thieme Gruppe würde von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sicher Lob für ihr neues Projekt erhalten: Thieme investiert im Rahmen einer Zwischenfinanzierung mit dem HTGF (High-Tech Gründerfonds) und anderen Geldgebern über eine Million Euro in die LifeTime-Technologie. Konkret in die connected-health.eu GmbH, die ein System entwickelt haben, das den papierlosen Austausch medizinischer Dokumente ermöglicht. Gröhe hatte kürzlich in der FAZ geschrieben: “… gegenwärtig wird die Mehrzahl der 5 Milliarden Behandlungsdokumente im Jahr zwischen Arztpraxen, Laboren und Krankenhäusern per Fax oder Brief übermittelt. Das ist aus Sicht des Datenschutzes keine befriedigende Lösung. Wenn wir 150.000 Arztpraxen, 2,3 Millionen sonstige Gesundheitsberufe, 2.000 Krankenhäuser, 20.000 Apotheken und über 70 Millionen gesetzlich Versicherte digital vernetzen, verbessert das auch den sicheren Umgang mit Daten. Künftig sollen alle digital erfassten medizinischen Daten doppelt verschlüsselt, Zugriffe durch den Arzt protokolliert werden. Das im E-Health-Gesetz festgeschriebene System wird seit kurzem getestet. Sind die Tests erfolgreich, wird die neue Telematikinfrastruktur ab Sommer schrittweise deutschlandweit eingeführt.”
COMPRIX Campus
In diesem Jahr gibt es ein neues Format vor der Comprix Preisverleihung: Den Comprix Campus mit dem Motto “The Creative Destruction of Healthcare”. Anspruch ist es, “die Idee des COMPRIX, der nun mit dem entsprechenden Rahmenprogramm dazu beiträgt, auch das passende “Handwerkszeug” zu vermitteln, damit Kreativität stattfinden kann.”
Foto: DAK/Wigger
Zusatznutzen neuer Medikamente: Die ewige Diskussion
Der GKV-Spitzenverband findet, dass zum Stichtag Mitte Dezember 2016 keine überzeugenden Ergebnisse der frühen Nutzenbewertung vorliegen: Es lagen 129 Erstattungsbeträge für neue Medikamente vor, ein Drittel verfügt über einen belegten Zusatznutzen, ein Drittel hat keinen Zusatznutzen und ein weiteres Drittel zeigt eine nach Patientengruppen gemischte Situation von belegtem und keinem belegten Zusatznutzen. Ein gefundenes Fressen für den “Pharmakontrolleur” (zitiert vom Deutschlandfunk) und IQWiG-Leiter Prof. Jürgen Windeler. Er fordert eine vierte Hürde. Denn “es ist in gewisser Weise ein deutscher Sonderweg, hier keine – noch mal dieser Begriff – vierte Hürde einzuführen. Aber die Politik hat sich bisher entschieden, diesen Weg nicht zu gehen, weil sie der Auffassung ist, dass deutschen Patienten eben alle Optionen sozusagen, auch Optionen, die vielleicht nicht besser sind als bisherige, zur Verfügung stehen sollten. Das ist ein gewisses Charakteristikum dieses Gesundheitssystems. Ich will das im Moment nicht bewerten. Fakt ist aber, dass wir deshalb sehr viele Medikamente haben, und Fakt ist auch, dass wir dann Medikamente haben und feststellen müssen, na ja, die sind nicht besser als das, was wir schon haben.” Der BPI und vfa sehen das anders.
Diskussion über Versorgungsdaten
In der Berliner Runde - organisiert durch den Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH) - wurde über das Thema Aus- und Verwertung von Gesundheitsdaten aus dem Versorgungsalltag diskutiert. Vor allem ging es darum, wie diese Daten besser genutzt werden können, um so z. B. "wichtige Erkenntnislücken (zu) schließen und das klinische Entwicklungsprogramm (zu) ergänzen: Sie zeigen, wie sich das in klinischen Studien identifizierte Potenzial einer Therapie im Behandlungsalltag entfaltet. Ergebnisse aus qualitativ hochwertig durchgeführten Versorgungsforschungsstudien sollten dementsprechend bei der Bewertung eines Arzneimittels und somit auch im Prozess der Frühen Nutzenbewertung Anerkennung finden", fordert Dr. Boris Ratsch von Takeda Pharma.
Stada: Übernahmespekulationen kochen wieder hoch
Stada, zumindest die UK Holding, hat erst Mitte November Natures Aid übernommen, ein britisches Unternehmen aus Privatbesitz, das Vitamine, Mineralstoffe, Nahrungsergänzungsmittel und Phytopharmaka herstellt, die unter der Marke Natures Aid vertrieben werden. Dr. Matthias Wiedenfels, Stada-Vorstandsvorsitzender, fühlt sich dadurch gestärkt: "Mit Natures Aid erwerben wir ein führendes Unternehmen im attraktiven britischen Markt für Nahrungsergänzungsmittel, das international für seinen hohen Qualitätsstandard bekannt ist. Die Akquisition passt perfekt zu unseren finanziellen Investmentkriterien und ermöglicht darüber hinaus hohe Synergien mit unserer britischen Tochter Thornton & Ross. Im Rahmen unserer Wachstumsstrategie stärken wir damit erneut unser Portfolio im lukrativen Markenproduktsegment." Dennoch werden wieder Gerüchte laut, dass Stada übernommen werden soll. Zu den Kaufinteressenten zählen anscheinend Private-Equity-Unternehmen (Permira, CVC Capital Partners, Bain Capital) und die Pharmfirmen Novartis, Sun Pharmaceutical und Mylan.
Kommt das Verbot vom Versandhandel mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln?
Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) will dem EuGH-Urteil mit einem nun ausgearbeiteten Referentenentwurf entgegentreten: "Mit einer Verschiebung der Marktanteile hin zu den Versandapotheken mit Sitz im EU-Ausland geht eine Ausdünnung des bestehenden Netzes öffentlicher Apotheken einher, die bislang die persönliche und wohnortnahe Arzneimittelversorgung gewährleisten," wird darin betont. Die ABDA atmet merklich auf. Friedemann Schmidt, ABDA-Präsident, findet es gut, "dass Bundesminister Gröhe zügig einen Gesetzentwurf für ein Versandhandelsverbot bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln vorgelegt hat. Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 19. Oktober, das ausländischen Versandhändlern ein Unterlaufen der Arzneimittelpreisbindung erlaubt, hat eine extreme Schieflage im Wettbewerb erzeugt. Ein umgehendes Versandhandelsverbot ist die konsequente Lösung, die es jetzt braucht, um wieder faire Wettbewerbsbedingungen für die Präsenz-Apotheken herzustellen und die Versorgung in der Fläche zu sichern. Man kann das Problem nicht auf die lange Bank schieben und zusehen, wie die Situation in der Arzneimittelversorgung kippt."

Gemeinsames Unternehmen BlueRock Therapeutics
Das gemeinsame Unternehmen haben Bayer und Versant Ventures gegründet - und wird mit 225 Mio. US-Dollar anschubfinanziert. Mit dem Geld soll mindestens vier Jahre lang geforscht und die Innovationen auch in die klinische Phase geführt werden. Zunächst wird im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen und neurodegenerativen Störungen geforscht. Kemal Malik, Mitglied des Bayer-Vorstands und verantwortlich für Innovation, möchte hoch hinaus: "Der Einstieg in den Bereich der zellbasierten Therapien ist Teil der Innovationsstrategie von Bayer. Wir bringen dieses Unternehmen an den Start, um Patienten wirklich neue und heilende Therapien auf Grundlage der neuesten Stammzellentechnologie anbieten zu können. Durch die Partnerschaft mit Versant Ventures können wir BlueRock Therapeutics exklusiven Zugang zu bahnbrechenden Technologien verschaffen und das Unternehmen zu einem maßgeblichen Akteur auf diesem Gebiet machen."
MAA-Report: Scientific Advice speziell für Biosimilars
Die EMA startet im Februar 2017 ein Pilotprojekt, mit dem sie einen maßgeschneiderten Scientific Advice für die Entwicklung von Biosimilars anbieten will. Wie die Agentur dazu erläutert, soll damit die stufenweise Entwicklung von Biosimilars, wie sie in den EU-Leitlinien empfohlen wird, stärker unterstützt werden.
Der MAA-Report informiert zeitnah über Arzneimittel im EU-Zulassungsverfahren. .... weiter
Informationsbeschaffung der Ärzte: Überwiegend klassische Kommunikationskanäle
Niedergelassene Ärzte/innen suchen sich Informationen zu Medikamenten, Diagnose und Therapie überwiegend noch auf klassischen Wegen. Die dominierende Rolle in der Beschaffung medizinischer Informationen spielen bei den APIs Fortbildungsveranstaltungen, gedruckte Fachzeitschriften und Gespräche mit Kollegen. Das ist auch in Bezug auf den Pharmareferenten nicht anders. Für Ärzte ist der persönliche Kontakt mit dem Außendienstmitarbeiter eines Herstellers wichtiger als dessen digitale Informationsangebote.

In der 7. Welle (von September bis Dezember 2015) der Befragung zur Mediennutzung und zum Informationsverhalten hat der PM-Report  334 niedergelassenen Ärzte/innen befragt. Eine Übersicht über die Fragen finden Sie hier.
Weitere Informationen: http://pm-report.de/studie-informationsverhalten.php oder per E-Mail: elke.magnus@pm-report.de

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