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22. March 2017   Sie sind nicht eingeloggt    
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Foto: Screenshot euractiv.com
“Effiziente Umgebung für Generikaprodukte”
Im Interview mit Euractiv.com setzt sich Jacek Glinka (Foto: Screenshot Website Euractiv), Präsident von Mylan Europe, in seiner Funktion als Chef des europäischen Generika-Verbands Medicines for Europe für einen besseren Markteintritt von Generika ein. So betont er: “Wenn ich also sage, dass wir eine effiziente Umgebung für Generikaprodukte schaffen müssen, damit diese eines Tages ungehindert auf den Markt kommen und sich dort einen bis zu 100-prozentigen Anteil sichern können, gilt das auch für Biosimilars. Wir müssen ein Umfeld erzeugen, dass es neuen Biosimilars ermöglicht, schnell Marktzulassungen zu erhalten. Hier geht es um die gesamte Preisbildung, die Erstattungsentscheidungen und die Notwendigkeit, Anreize und Informationen für Patienten, Apotheker und Hausärzte bereitzustellen, damit diese Produkte auch entsprechend angenommen werden.”
Merck Accelerator: Mehr Start-ups
Merck freut sich, dass die Anzahl der Bewerbungen für das Accelerator-Programm in Darmstadt und Nairobi (Kenia) im Vergleich zur letzten Runde um 82% gestiegen ist. Einreichungen gingen aus 72 Ländern ein. Darmstadt nimmt bei sich Start-ups aus den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials auf, Nairobi setzt auf Innovationen auf dem Gebiet der digitalen Gesundheitsversorgung.
Im EU-Vergleich: “Zugangshürden in der Gesundheitsversorgung”
Das ist sogar den Radiosendern eine Meldung wert und u.a. im Deutschlandfunk konnte man schon hören, dass “Patienten im deutschen Gesundheitssystem im internationalen Vergleich den schnellsten Zugang zu innovativen Medikamenten haben.” Das ergibt ein aktueller Ländervergleich des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP). Und mehr noch: In Deutschland haben alle Bürger einen sehr guten Zugang zu medizinischen Leistungen und dabei die mit Abstand kürzesten Wartezeiten. Verglichen worden sind diejenigen 23 Länder, die sowohl Mitgliedsländer der OECD als auch der EU- bzw. EFTA-Zone sind: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien und Ungarn.

Storytelling in der PR
Der aktuelle PR-Trendmonitor von news aktuell und Faktenkontor hat den Haken gefunden, warum Storytelling noch nicht umgesetzt wird. Demnach "fehlt schlicht und einfach die Zeit, um gute Stories zu entwickeln."
Partnerschaft zur Vermarktung digitaler Lösungen
Bereits seit 2011 besteht die Partnerschaft zwischen Sanofi und Voluntis. Nun haben beide eine nicht exklusive Vereinbarung getroffen. Gemeinsam wollen sie digitale Lösungen im Bereich Insulin anbieten: Nämlich eine App für betroffene Patienten mit Typ-2-Diabetes, um sie beim Selbstmanagement zu unterstützen. Diese App ermöglicht auch, dass Betreuerteams die Patienten "überwachen". Eric Elliott, Vorstandsvorsitzender von Voluntis, betont: "… Ein weiterer Vorteil der digitalen Therapeutik ist der, dass Hersteller und Kostenträger überprüfen können, ob vereinbarte Nutzenmetriken erfüllt wurden. So können Kosten gespart werden, ohne den Behandlungserfolg und Zugang aufs Spiel zu setzen. Dadurch wird sichergestellt, dass rezeptpflichtige Arzneimittel die Wirkung erzielen, für die sie auf den Markt gebracht wurden."
Chancen der Digitalisierung: "Größer denken"
Die Unternehmen sehen in der Digitalisierung einiges Potenzial, aber bisher wird es noch nicht ausgeschöpft, meint Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder: "Unternehmen sollten bei der digitalen Transformation größer denken. Wer hervorragende Produkte herstellt, sollte überlegen, wie er sie mit wertvollen Dienstleistungen koppeln kann. Und wer bislang stark nachgefragte Dienstleistungen anbietet, der sollte schauen, ob er ein ganzes Ökosystem dazu aufbauen kann." Dabei sagen 44% der befragten Unternehmen, dass die Digitalisierung Chancen für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle biete, 45% sehen Möglichkeiten für die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen.
GWA Frühjahrsmonitor 2017
In 2016 hat bei den GWA Agenturen der Umsatz um durchschnittlich 3,8% zugenommen. Nahrungs- und Genussmittel machen 31,1% des Gesamtumsatzes der GWA Agenturen aus, gefolgt von Automotive mit 30,1%, Pharma/Health Care mit 24,1%, Banken/Finanzdienstleister/Versicherungen mit 23% und der Einzelhandel mit 18%. Als drei der wichtigsten Trends für die Marketing-Kommunikation schätzen die Befragten Content Marketing, Mobile first und alternative Agenturauswahlverfahren ein.
“Eine gute Gesundheitsversorgung ist auch gut für die deutsche Wirtschaft.”
Laut der “Gesundheitswirtschaft - Fakten & Zahlen für 2016” hat sich die deutsche Gesundheitswirtschaft ziemlich gemausert. So hat die Bruttowertschöpfung der deutschen Gesundheitswirtschaft in 2016 ca. 12% des Bruttoinlandsprodukts ausgemacht, was etwa jedem achten Euro entspricht. Und ca. 8,2% entfallen auf die kompletten Exporte, “obwohl die Branche einen Großteil ihrer Wertschöpfung durch die Erbringung von Dienstleistungen am Patienten erzielt”, wird in der Broschüre festgestellt. Für den Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Matthias Machnig, ein Grund zur Freude: “Eine gute Gesundheitsversorgung ist auch gut für die deutsche Wirtschaft. Nur wenn die Leute gesund sind, können sie am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilnehmen. Auch die Gesundheitswirtschaft selbst ist ein herausragender Wirtschaftsfaktor und ein Wachstumsmarkt. Das zeigen die Zahlen der Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung: Seit 2005 sind mehr als eine Million neue Arbeitsplätze entstanden. Die Nachfrage nach Dienstleistungen und Gütern der Gesundheitswirtschaft wird angesichts des demografischen Wandels in Zukunft weiter steigen.”
Online-Apotheken vs. wohnortnahe Apotheken
Die ABDA sieht sich durch eine von ihr in Auftrag gegebene Telefonumfrage bestätigt. Demnach “nutzt jeder fünfte Erwachsene das Internet nach wie vor gar nicht – bevölkerungsrepräsentative Aussagen liefern deshalb nur Telefonumfragen. In strukturschwachen Gebieten wird der Botendienst der Präsenzapotheken bereits sehr gut angenommen. 37% der Landbewohner (in Orten mit bis zu 20.000 Einwohnern) haben ihn schon einmal genutzt – vor allem die Älteren und Internet-Nichtnutzer. In Großstädten (ab 500.000 Einwohner) sind es 24%.” Eine andere Verbraucherfragung der Creditreform Boniversum GmbH zeigt ein anderes Bild: Ca. 35 Mio. deutsche Verbraucher haben in den letzten Monaten Arzneimittel online bestellt und 99% der Käufer frei verkäuflicher Arzneimittel und 97% der 9,4 Mio. Verbraucher, die auch rezeptpflichtige Arzneimittel online erworben haben, beurteilen ihr Kauferlebnis positiv.
Foto: Sachverständigenrat
RX-Versandhandel: Gleiche Regeln für alle
Der Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Prof. Dr. Christoph M. Schmidt (Foto: Sachverständigenrat), findet den Plan von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, den RX-Versand zu verbieten, wenig sinnvoll: “Was soll dabei der Vorteil für Patienten sein? Manche Patienten bevorzugen die Bestellung über Versandhandel, manche suchen lieber den Weg in die Apotheke. Warum sollte man den unterschiedlichen Wünschen der Menschen nicht Rechnung tragen dürfen? Wichtig ist dabei nur, dass alle Anbieter die gleichen regulatorischen Voraussetzungen zu erfüllen haben. Zum Beispiel sollten herkömmliche Apotheken durch regulatorische Vorgaben nicht höhere Vorhaltekosten haben als Versandapotheken. Statt den Versandhandel deswegen zu verbieten, sollte man vielmehr bei Apotheken die vorhandene Regulierung hinterfragen und prüfen, ob alle Vorschriften noch zeitgemäß sind.” Stattdessen schlägt er im Interview mit der Deutschen Apotheker Zeitung (DAZ) vor, Rabatte für rezeptpflichtige Arzneimittel auch in Deutschland zu gestatten - allerdings ohne die Preise vollständig freizugeben.
“Gesamtkunstwerk” AMVSG
Wird ein Gesetz im Gesundheitsbereich - und meistens auch geltend für die Pharmaindustrie - verabschiedet, dann tritt das eine Kommentarflut los. Nicht anders zeigt sich das nun für das in 2./3. Lesung beratendes “Gesetz zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der GKV” (GKV- Arzneimittel-versorgungsstärkungsgesetz – AMVSG) am 8. März 2017. Dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) ist es wichtig, zu betonen: “Das Gesetz greift wichtige Anregungen aus diesem „Pharmadialog“ auf. Das bewährte Verfahren zur Nutzenbewertung und Preisbildung von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen, das im Jahr 2011 durch das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) eingeführt wurde, wird weiterentwickelt.” Doch das sehen die Pharmaverbände anders, einzig der BAH Bonn sieht die von ihm geforderte Regelung bei den Kinderarzneimitteln realisiert. Dr. Christopher Hermann, Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg, geht es aber noch nicht weit genug: “Die Politik hat mit dem, was sie nun ins AMVSG reinsetzen will, einen ersten guten Schritt getan. Das reicht aber nicht.” Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) sieht das Gesetz als “Gesamtkunstwerk”, zitiert die Deutsche Apotheker Zeitung (DAZ).
MAA-Report: Weniger Zulassungen 2016
Die EMA hat im vergangenen Jahr 53 neue Arzneimittel zugelassen – Generika und Informed-Consent-Arzneimittel nicht mitgerechnet. Ohne die seit 2016 im MAA-Report erstmals erfassten Biosimilars (4 Zulassungen) wurden 49 Neuzulassungen verzeichnet. Das ist rund ein Fünftel weniger als 2015 (62 Arzneimittel).
Der MAA-Report informiert zeitnah über Arzneimittel im EU-Zulassungsverfahren. .... weiter
Informationsbeschaffung der Ärzte: Immer mehr Ärzte nutzen täglich das Internet aus beruflichen Gründen
48,2% der befragten Ärzte nutzten 2016 das Internet täglich aus beruflichem Anlass. Im Jahr 2014 waren das noch 39,5%. Doch nicht nur die Häufigkeit, sondern auch die Dauer der Internetnutzung hat sich intensiviert. Das zeigt die Befragung Mediennutzung & Informationsverhalten niedergelassener Allgemeinmediziner, Praktiker und Internisten (API‘s), die der PM-Report im vergangenen Jahr durchgeführt hat. In der 8. Welle (von Januar bis Dezember 2016) der Studie hat der PM-Report 1087 Allgemein- und Praktische Ärzte sowie Internisten befragt. Eine Übersicht über die Fragen finden Sie hier.
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