VAA-Befindlichkeitsumfrage: Eingetrübte Stimmung in der Chemiebranche


Die aktuelle Befindlichkeitsumfrage des VAA in der Chemie- und Pharmabranche zeigt: Unsicherheit hinsichtlich der weiteren konjunkturellen und industriepolitischen Entwicklung trübt die Stimmung. 

Die Top 20 der Befindlichkeitsumfrage. (Grafik: VAA - Führungskräfte Chemie)

 

In der Befindlichkeitsumfrage bewerten die Führungskräfte der Chemie- und Pharmaunternehmen ihre Befindlichkeit und die Personalpolitik ihrer Unternehmen mit Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend).

Die Durchschnittsnote für die Personalpolitik der Unternehmen fällt mit 3,0 etwas schlechter aus als im Vorjahr (2,8). Am deutlichsten kritisiert wurde über alle teilnehmenden Unternehmen hinweg erneut die Qualität der Personalentwicklung. Hier vergaben die befragten VAA-Mitglieder im Schnitt die Schulnote 4,0. Auch die Kommunikation der Karrierechancen (3,6) und die Ehrlichkeit der Zielvereinbarungssysteme (3,6) ruft wie in den Vorjahren deutliche Kritik der Fach- und Führungskräfte hervor. Gute Noten erhielten die meisten Unternehmen für die Kommunikation ihrer Strategie gegenüber den Mitarbeitern.

Die jährliche VAA-Befindlichkeitsumfrage ist in 2023 zum 22. Mal durchgeführt worden. Sie soll als ein unabhängiges Barometer für die Stimmung der außertariflichen und leitenden Angestellten in der Chemie- und Pharmaindustrie dienen. An der Umfrage 2023 beteiligten sich 2.700 Personen von Mitte April bis Mitte Mai.

Die Grafik mit der kompletten Übersicht finden Sie hier.

 

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